Drittes Gold für sächsische Schüler bei Mathematik Olympiade

Die 17-jährige Schülerin Lisa Sauermann vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium hat bei der 51. Internationalen Mathematik Olympiade in Astana (Kasachstan) eine der 47 Goldmedaillen gewonnen. +++

Mit 36 von 42 Punkten erreichte sie in der Gesamtwertung einen sehr guten 4. Platz. Insgesamt hatten 517 Rechenkünstler aus 97 Ländern teilgenommen.

Kultusminister Roland Wöller gratulierte zu diesem Erfolg: „Der Name Lisa Sauermann ist praktisch zum Aushängeschild für die gute mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung an Sachsens Schulen geworden und das in der ganzen Welt. Ich habe großen Respekt vor dieser kontinuierlichen Leistung, hinter der viel Fleiß steckt.

Ich möchte mich aber auch bei den sächsischen Lehrern und allen anderen Unterstützern für ihr Engagement bedanken. Gemeinsam im Team haben sie das Potential von Lisa Sauermann entdeckt und gefördert“. Mit einer Silber- und drei Goldmedaillen ist die sächsische Schülerin die vierterfolgreichste deutsche Teilnehmerin in der Geschichte des Wettbewerbs. Auf der Weltbestenliste liegt sie mit sechs anderen Inhabern auf den Plätzen 6 bis 12.

Im Unterschied zu allen anderen auf diesen vorderen Plätze kann sie aber im nächsten Jahr noch einmal teilnehmen und ihre persönliche Leistung weiter ausbauen. Nach der morgigen Siegerehrung wird Lisa Sauermann mit den anderen Mitgliedern des deutschen Teams am Mittwoch die Heimreise antreten. 

Der Weg zum Gold war ein schwerer Arbeitssieg. In den zwei jeweils 4,5-stündigen Klausuren am 7. und 8. Juli waren eine Funktionalgleichung, eine Geometrie-Aufgabe und eine Zahlentheorie-Aufgabe sowie eine Geometrie-Aufgabe, ein Kombinatorisches Problem und eine schwere Algebra-Aufgabe zu lösen. Außer Schreibzeug waren keine Hilfsmittel zugelassen. 

Auch die anderen fünf deutschen Teilnehmer schlossen erfolgreich ab: Florian Schweiger (Bayern), Fabian Gundlach (Bayern), Jens Reinhold (Nordrhein-Westfalen) erkämpften sich mit 23, 22 bzw. 21 Punkten eine Silbermedaille. Gleich danach kommen Michael Schubert (Baden-Würtemberg) und Simon Buchholz (Nordrhein-Westfalen) mit 19 bzw. 17 Punkte. Dafür gab es Bronze. Mit diesen hervorragenden Ergebnissen wurde das deutsche Team erneut „Europameister“ und nahm in der Gesamtwertung (wie im vergangenen Jahr) den neunten Platz ein – nach China, Russland, USA, Südkorea, Kasachstan, Thailand, Japan und der Türkei.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport

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