DRK Krankenhaus investiert in die Zukunft

Chemnitz – Kinder sind das größte Geschenk – damit die Geburt reibungslos verläuft, müssen allerdings die Umstände stimmen.

Immer mehr Frauen bringen ihre Kinder im DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein zur Welt. Gerade auch im Hinblick auf die zuletzt geschlossenen Geburtshilfekliniken in Stollberg und Hartmannsdorf wird zukünftig in Rabenstein mit mehr Zulauf gerechnet.

Dass die Geschäftsführung bereits die Erweiterung des Krankenhauses beschlossen hat, um den neuen Erfordernissen gerecht werden zu können, kommt daher gelegen.

Direkt neben dem Hauptgebäude entsteht bereits der Rohbau für die neue Neonatologie und die erweiterte Kinderklinik. Während andere Krankenhäuser bei solchen Bauvorhaben jedoch finanzielle Unterstützung vom Freistaat bekommen, muss das DRK Krankenhaus die Kosten in Höhe von rund 4 Mio. Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Das Sozialministerium begründete die Ablehung mit „es sei kein Geld da“ und stößt damit auf Unverständnis.

Obwohl es im Hinblick auf die Finanzierung noch ungeklärte Fragen gibt, brauchen Frauen aus Chemnitz und dem Umland jedoch keine Bedenken haben, was die Qualität der Behandlung angeht.

Gerade wenn es um das Thema Geburt geht, ist viel Einfühlungsvermögen gefragt. Gut ausgebildetes Personal ist daher unerlässlich.

In der Geburtshilfe sorgen bislang rund 70 Angestellte dafür, dass die Frauen und Kinder optimal betreut werden. Das Krankenhaus wird im Zuge des Ausbaus dann auch das Personal aufstocken. Wichtige Kriterien sind unter anderem, dass alle Beteiligten eine Einheit bilden.

Letzte Woche konnte sich das DRK Krankenhaus bereits über die 1.000ste Geburt freuen. Tendenziell wird damit gerechnet, dass in 2017 rund 2.000 Kinder in der Rabensteiner Geburtshilfe das Licht der Welt erblicken werden