DRK Sachsen beteiligt sich an humanitärem Hilfseinsatz in Idomeni

Gemeinsam mit dem finnischen Roten Kreuz errichtet das DRK Sachsen eine Basisgesundheitsstation zur medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen. Geplant ist die Einsatzdauer der Gesundheitsstation aktuell für rund vier Monate.

 

Das Deutsche Rote Kreuz verstärkt seine Nothilfe für Flüchtlinge in Griechenland. Am (morgigen) Freitag entsendet das DRK gemeinsam mit dem Finnischen Roten Kreuz auf dem Landweg eine Basisgesundheitsstation zur medizinischen Versorgung von rund 10.000 Menschen in die Region um den Nordgriechischen Grenzort Idomeni. Die Gesundheitsstation wird auf zwei unweit voneinander liegende Standorte aufgeteilt und in Nea Kavala und Cherso errichtet, wo bislang Tausende Flüchtlinge ohne ausreichende medizinische Versorgung sind. Die Gesundheitsstation ist zugleich sehr mobil und leicht verlegbar, um schnell auf aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Flüchtlingsströme reagieren zu können.

Das DRK plant die Einsatzdauer der Gesundheitsstation aktuell für rund vier Monate. Zudem sollen in einem weiteren Schritt Verteilungen von lebensnotwendigen Hilfsgütern erfolgen. Das Projekt wird mit Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Die Entsendung des Materials mittels dreier Lastfahrzeuge startet am 18. März 2016 ab dem DRK-Logistikzentrum am Flughafen Berlin-Schönefeld. Eines der Fahrzeuge fährt über Dresden und wird im Logistikzentrum des DRK Landesverband Sachsen zusätzlich Material aufnehmen. Das sächsische Einsatzteam wird sich hier dem Konvoi anschließen. Drei der fünf DRKler werden lediglich den Transport begleiten. Zwei Teammitglieder verbleiben bis zum 2. April in Griechenland um am Aufbau der Station mitzuarbeiten und im Anschluss Funktionen in der Arbeit der Gesundheitsstation zu übernehmen.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz / Landesverband Sachsen e.V.