DSC-Damen stecken wegen Schnee-Chaos auf dem Flughafen in Istanbul fest

Schnee-Chaos in Istanbul verursacht Reise-Odyssee für die DSC Volleyball Damen. „Die Situation ist eine der schlimmsten Rückreisen, die wir bisher im Europapokal erlebt haben“, so Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. +++

Nach dem Überraschungssieg der DSC Volleyball Damen im Champions League Rückspiel gegen Fenerbahce Grundig Istanbul war das Team am Donnerstagmorgen machtlos gegen die vorherrschenden saisonal winterlichen Bedingungen in Istanbul.

Der geplante Flug Donnerstagfrüh nach Leipzig/Halle wurde aufgrund von Schnee ersatzlos gestrichen. Der ursprüngliche Direktflug mit Turkish Airlines konnte auch nicht umgebucht werden. Weitere Versuche mit der türkischen Airline Lösungen zu finden, blieben erfolglos. Als einzige Alternative stand eine mögliche Flugverbindung am Samstagvormittag zur Entscheidung. Für das Team leider unmöglich, möchte man doch am Samstagabend vor heimischer Kulisse in der Margon Arena gegen den Schweriner SC an die Glanzleistungen in Liga und Champions League anknüpfen.

Nun ist das Team seit 7.00 Uhr (Ortszeit) am Flughafen der türkischen Metropole immer noch gestrandet. Mit viel Eigeninitiative konnte mit der Deutschen Lufthansa doch noch eine neue Flugverbindung für 17 der 21-köpfigen Reisegruppe gebucht werden. Die neue Reiseroute soll die DSC Damen nun von Istanbul via München nach Dresden führen.  Doch auch der Flug nach München hat bereits mehr als drei Stunden Verspätung. So erwartet das Team von Cheftrainer Alexander Waibl 17.45 Uhr (Ortszeit) den Abflug nach München. Ob die DSC Damen den letzten Anschlussflug des Tages nach Dresden um 21:40 Uhr erreichen, bleibt weiter offen.

Das Warten für Cheftrainer Alexander Waibl und seine Mannschaft wird zur Geduldsprobe, jedoch hat sich das Team nunmehr auf die widrigen Umstände eingestellt: „Es ist alles sehr ruhig und geordnet. Einige Menschen sind schon den zweiten Tag hier. Wir hoffen jetzt einfach weg zu kommen, da es nichts Neues mehr zu sehen gibt.“

Die Rückreise wird damit zur Reise-Odyssee für die DSC Damen, die geduldig die stundenlange Wartezeit  am türkischen Flughafen ertragen. Erschwerend kommen die erheblichen und unerwarteten Mehrkosten in Höhe von mehr als zehn Tausend Euro für die neue Flugverbindung hinzu.

„Die Situation ist eine der schlimmsten Rückreisen, die wir bisher im Europapokal erlebt haben. Für uns ist es sehr ärgerlich, dass die Mannschaft dieser Mehrbelastung ausgesetzt im. Zum anderen treffen uns die dadurch entstandenen Mehrkosten hart. Trotz alledem hoffen wir, dass das Team auf irgendeinem Weg heute noch in Dresden landen und die Strapazen gut verkraften wird“, fasst DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann zusammen.

Während Myrthe Schoot & Co. weiterhin auf den Abflug in Istanbul warten, wurden vier Team Mitglieder sogar auf eine gänzlich andere Flugverbindung nach Berlin/Tegel umgebucht. Zunächst fliegen DSC-Athletiktrainer Mirco Theuer und drei mitgereiste Sponsoren der Firma KÖRNER Rohr und Umwelt GmbH nach Berlin Tegel, bevor sie mit einem Mietauto noch zum Flughafen Leipzig/Halle fahren. Denn dort wartet das seit dem Abreisetag geparkte Auto.

Quelle: DSC Volleyball

 

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