Durchs Kaffeerösten weg von Hartz IV

Dresden - Kai Rahnfeld und Steffen Hoffmann bei der Arbeit in einer Dresdner Kaffeerösterei. Die beiden haben nach jahrelanger Arbeitslosigkeit wieder einen Job gefunden. Das sogenannte „ESF – Bundesprogramm für arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Leistungsberechtigte im SGB II“ des Dresdner Jobcenters brachte die Männer wieder in Arbeit, erklärt Jan Pratzka, Geschäftsführer des Jobcenters Dresden.

Der Dresdner Kai Rahnfeld ist 43 Jahre und war fünf Jahre lang ohne Job. Ohne Berufsausbildung fand er keine passende Stelle. Durch das ESF-Programm des Jobcenters Dresden fand er in der Kaffeerösterei eine neue Stelle und arbeitet nun seit Mitte August dieses Jahres dort.
Auch der Chef der Rösterei ist angetan von seinen neuen Mitarbeitern. Sie sind motiviert und arbeiten gerne. In dem ESF-Programm sieht Stefan Meyer-Götz durchaus Vorteile für sich als Arbeitgeber. Das ESF-Programm in Dresden wird noch bis Ende Juni 2017 fortgeführt.

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