Durchschnittalter in Sachsen steigt an – Große regionale Unterschiede

Die Menschen im Freistaat werden immer älter. Im Durchschnitt sind die Menschen rund 46,4 Jahre alt. Das ist ein Anstieg um sieben Jahre seit 1990. Dabei gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den sächsischen Gemeinden. +++

Das Durchschnittsalter der Frauen lag mit 48,2 Jahren knapp 4 Jahre über dem der Männer mit 44,4 Jahren. Ursachen sind u. a. die kriegsbedingt erheblich höhere Zahl von Frauen im hohen Lebensalter sowie die höhere Lebenserwartung bei Frauen.

Es gibt deutliche regionale Unterschiede: Bei den Kreisfreien Städten schwankt das Durchschnittsalter von 43,1 Jahren in Dresden bis 47,4 Jahre in Chemnitz. Bei den Landkreisen weist Nordsachsen mit 46,6 Jahren die jüngste Bevölkerung auf, am ältesten ist die Bevölkerung im Vogtlandkreis mit 48,3 Jahren.

Die „jüngste Gemeinde“ ist Ralbitz-Rosenthal im Landkreis Bautzen. Dort liegt das Durschnittsalter bei 40,3 Jahren. Mit 51,3 Jahren sind die Menschen in der Gemeinde Bad Brambach im Vogtland am ältesten.