Durchschnittlich jeden Tag 40 Unfälle auf Dresdens Straßen

In Dresden passierten im vergangenen Jahr 14 488 Verkehrsunfälle. Das sind rund 3 Prozent weniger Unfälle als im Jahr zuvor. Gestiegen ist allerdings die Zahl der Verletzten, 2664 Personen wurden bei Unfällen verletzt, 428 von ihnen schwer. +++

Im vergangenen Jahr wurden in Dresden insgesamt 14.488 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Damit sank die Zahl der Verkehrsunfälle um 2,9 Prozent.

In Dresden verunglückten im vergangenen Jahr 2.664 Personen bei Verkehrsunfällen. Fünf Menschen kamen bei Unfällen ums Leben. Die Zahl der Leichtverletzten stieg auf 2.231, die der Schwerverletzten auf 428.

Im Jahr 2014 kam kein Kind auf Dresdner Straßen ums Leben. Die Anzahl der schwerverletzten Kinder erhöhte sich leicht auf 39. Die Zahl der Leichtverletzten stieg auf 156. Die verunglückten Kinder waren 55 Mal als Radfahrer, 61 Mal als Fußgänger und 78 Mal als Mitfahrer beteiligt.

Mit 36 Prozent waren Vorfahrts- und Vorrangfehler die häufigsten Unfallursachen auf Dresdens Straßen. Weiterhin gehören nicht angepasste bzw. zu hohe Geschwindigkeit (10 Prozent) sowie zu geringer Abstand zu den Hauptunfallursachen. Bei Vorfahrtsverstößen ist der Anteil der Verkehrsunfälle mit Verletzten nach wie vor besonders hoch (526).

Im zurückliegenden Jahr ist die Zahl der an Verkehrsunfällen beteiligten Radfahrer nach zwei Jahren des Rückgangs wieder angestiegen. Lag die Zahl im Jahr 2013 noch bei 1.201, stieg sie im vergangenen Jahr auf 1.402. Insgesamt 1.117 Personen wurden bei diesen Verkehrsunfällen verletzt.

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss beteiligt waren, blieb mit 254 nahezu gleich. 220 und damit das Gros dieser Unfälle wurde von Personen verursacht, die unter Alkoholeinfluss standen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich mindestens ein Beteiligter unerlaubt vom Unfallort entfernt hat, ist erneut leicht gestiegen. So entfernten sich im vergangenen Jahr 4.050 Verursacher unerlaubt vom Unfallort. Dies sind knapp 28 Prozent der von der Polizei aufgenommenen Verkehrsunfälle. Die Aufklärungsquote lag bei 38 Prozent. 1.533 Unfallverursacher wurden durch die Ermittler bekannt gemacht.

Auf den Bundesautobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden ereigneten sich im Vorjahr 1.496 Verkehrsunfälle. Dies entspricht einem Rückgang um 2,3 Prozent. Dabei verunglückten 256 Personen. 12 Menschen kamen bei Unfällen ums Leben. Die Zahl der Leichtverletzten sank auf 157. Die Zahl der Schwerverletzten ist mit 128 um mehr als das Doppelte gestiegen.

Quelle: Polizeidirektion Dresden