Dynamo Dresden holt Punkt in Osnabrück – Lizenzunterlagen auf den Weg zur DFB-Zentrale

Vor 12.100 Zuschauern, darunter etwa 1.000 Fans, haben sich Dynamo Dresden und Osnabrück am Samstag 1:1 getrennt. Parallel zum Spielbetrieb sind am Wochenende bei der SG Dynamo Dresden die Lizenzierungsunterlagen endgültig ausgefertigt worden: Defizit von ca. 1,7 Mio. Euro. +++

Dresden kehrte am Wochenende mit einem hoch verdienten Punkt aus Osnabrück zurück. Das Spiel begann ohne großes Abtasten auf beiden Seiten, und so gab es nach gut fünf Minuten jeweils Möglichkeiten auf der Heim- aber auch auf der Dynamo-Seite. Mit der Zeit drängte der VfL dann die Dresdner zunehmend in die eigene Hälfte zurück. Fünf Minuten vor der Pause fiel dann das Tor für Osnabrück. Nach einem Freistoß aus gut 25 Metern aus halblinker Position erreichte der Ball Dennis Schmidt, der keine Probleme hatte, das Leder aus Nahdistanz im Tor unterzubringen.

Nach der Halbzeit dann ein komplett verändertes Bild. Matthias Maucksch nahm früh Aleksandro Petrovic vom Feld und brachte mit Pavel Dobry einen zweiten Stürmer. Schwarz-Gelb wurde gefährlicher und spielte auf Pressing. Der VfL Osnabrück tauchte nur noch über Konter gefährlich vor dem  Gehäuse von Axel Keller auf. Dynamo machte Druck, und Osnabrück wackelte. In der 82. Minute fiel dann endlich der verdiente Ausgleich. Nach einer Ecke flog der Ball als Bogenlampe über Osnabrücks Schlussmann Tino Berbig zu Lars Jungnickel, der letztendlich vollkommen frei per Kopf vollenden konnte. Daraufhin gab es einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Doch bis zum Schlusspfiff fiel kein Tor mehr, und so blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung. 

Währenddessen hat sich der beauftragte Wirtschaftsprüfer der SG Dynamo mit der wirtschaftlichen Situation befasst. Parallel wurden die Lizenzierungsunterlagen endgültig ausgefertigt und auf den Weg in die DFB-Zentrale nach Frankfurt gebracht. Durch das dort nach der vorerst ausgebliebenen Lösung ausgewiesene Defizit in Höhe von ca. 1,7 Millionen Euro ist die Lizenzerteilung für die kommende Spielzeit stark gefährdet. Als Konsequenz daraus droht die Insolvenz des Vereins.

Quelle: Dynamo Dresden

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