Dynamo Dresden: Relegationsspiel gegen Osnabrück ausverkauft

Mittwochmorgen wurden die letzten 8000 Karten für das Relegationsspiel am Freitag innerhalb kürzester Zeit verkauft. Unterdessen plagen Geschäftsführer Volker Oppitz finanzielle Sorgen – Lizenz für 3. Liga in Gefahr. +++

Das „glücksgas stadion“ wird am Freitag, dem 20.5.2011, um 20:30 Uhr, zum Relegationshinspiel gegen den VfL Osnabrück bis unters Dach gefüllt sein. Nach einem wahren Ticketansturm am Mittwochvormittag auf alle Vorverkaufsstellen, den Online-Ticket-Shop und den Kassenbereich am Stadion gingen die letzten 8.000 Tickets ab 10 Uhr innerhalb weniger Minuten über die Ladentische.

Mehrere Tausend Fans der SG Dynamo Dresden gingen dabei leer aus und traten enttäuscht den Heimweg an. Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden bedauern dies sehr und bitten alle Fans, trotz ihrer verständlichen Enttäuschung um Verständnis. „Es ist hypothetisch, aber wir hätten für das Spiel gegen Osnabrück wohl mehr als 60.000 Tickets verkaufen können. Die Euphorie um Dynamo ist in der gesamten Region um Dresden und darüber hinaus in den vergangenen Wochen zu einer wahnsinnig positiven Kraft geworden. Diese hat natürlich auch alle Fans und Sympathisanten des Vereins in ihren Bann gezogen. Nur so ist es zu erklären, dass innerhalb weniger Minuten alle rund 8.000 Rest-Tickets verkauft worden sind“, sagte Volker Oppitz zur unglaublichen Ticketnachfrage für das Relegationsheimspiel am Freitag.

Bereits seit Dienstagabend hatten sie vor den Ticketschaltern ausgeharrt. Mit Proviant und Campingstühlen ausgestattet haben hunderte Dynamo-Fans die Nacht zu Mittwoch vor dem Glücksgas-Stadion verbracht, um sich einen der begehrten Plätze für das Spiel des Jahres am Freitag gegen Osnabrück zu sichern.
 
Doch nicht alle wurden für ihre Geduld belohnt – innerhalb von wenigen Minuten gingen alle der verbleibenden 8000 Tickets über die Ladentische. Mehrere Tausend Dynamo-Fans gingen deshalb leer aus. 

Geschäftsführer Volker Oppitz kommen die nicht eingeplanten Zuschauereinnahmen gerade recht, denn im Lizenzierungsverfahren für die kommende Saison drücken den Verein finanzielle Sorgen.

O-Ton Volker Oppitz, im Video

Dabei kann jeder einzelne auch weiterhin mithelfen, durch sogenannte Fan-Bürgschaften sind bisher rund 60000 € hinterlegt worden. Sollte es mit dem Aufstieg nicht klappen, wäre Dynamo letztendlich aber wieder einmal auf die Hilfe der Stadt, in Größerordnungen von einer Million Euro, angewiesen. In der 2. Bundesliga wäre die Lage da weitaus entspannter – schon allein deshalb wäre ein Sieg am Freitag im ausverkauften Glücksgas-Stadion so wichtig.

Quelle: Dynamo Dresden

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