Dynamo Dresden: Verkauf des Stadionnamens als Finanzlösung?

Das Rudolf-Harbig-Stadion könnte vielleicht bald seinen Namen verlieren. Denn im aktuellen Finanzstreit um das Stadion soll es den Vorschlag geben, die Namensrechte zu verkaufen. Hauptproblem sind zu hohe Mietkosten für Dynamo. +++

Seit der Eröffnung des neuen Stadions im September 2009 bangt die SG Dynamo Dresden um die Weiterführung der Stadionlizens, da sie immernoch keinen finanzstarken Sponsor haben.

Am Montag veröffentlichte der Verein ein Positionspapier, in dem die Stellungnahmen und Probleme beider Seiten dargestellt werden. Die Stadt Dresden fordert Sparmaßnahmen des Vereins langfristig zu verfolgen und Dynamo eine faire Anpassung an die Stadionkosten, die die Leistungsfähigkeit des Hauptmieters berücksichtigt.

Nun kursiert der Vorschlag die Rechte am Stadionnamen „Rudolf Harbig“ zu verkaufen. Die Einnahmen wären eine erste Unterstützung. Doch ein neuer Namensponsor müsste seinen Schriftzug während der Frauen-Fußball WM 2011 extra abbauen, da alle Stadien für mehrere Wochen in „Fifa-WM-Stadion“ umbenannt werden.

Dies ist vielen potenziellen Geldgebern zu teuer.

Erst ab 2012 kann mit einem Interessenten gerechnet werden. Bis dahin muss nach einer anderen Lösung zur Finanzierung der Stadionmiete gesucht werden.

Quelle: SG Dynamo Dresden

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