Dynamo Dresden: Zwei neue Probespieler im Training

Heute Nachmittag hat die Mannschaft von der SG Dynamo Dresden wieder im Großen Garten trainiert. Mit von der Partie waren zwei neue Probespieler.

„Ist es etwa warm?“, fragte Torwart Axel Keller nach dem Abschlussspiel
und nahm sich grinsend ein Getränk. Nein, es war nicht warm, es war heiß
an diesem Dienstagnachmittag, an dem Trainer Ruud Kaiser seine
Mannschaft zum zweiten Training des Tages bat. Die Trainingsgruppe war
bei der späten Einheit zwei Köpfe größer als bei der frühen, denn zwischenzeitlich
hatten sich zwei Probespieler in die schwarz-weinrote Trainingskluft
gehüllt: Salvatore Gambino und Jonas Strifler.

Gambino, der momentan vertraglos ist und sich sonst bei Borussia
Dortmund II fit hält, war angetan von seinem ersten Training im Großen
Garten: „Ich wurde von allen sehr nett aufgenommen und das Training war
gut, auch wenn ich von fünf Stunden Autofahrt noch etwas müde war. Aber
das wird morgen sicher besser sein.“ Wie Strifler wird der Mann fürs
offensive Mittelfeld auch am Mittwoch zweimal mit den Kollegen auf dem
Platz stehen. Bis dahin will er sich im Hotel ausruhen, etwas essen gehen
und die Stadt beschnuppern: „Ich habe gehört, dass Dresden sehr schön
sein soll.“

Der 25-Jährige hat von 2003 bis 2006 für Borussia Dortmund 45-
mal in der Bundesliga gespielt und dabei fünf Tore erzielt. Außerdem spielte
er für den 1.FC Köln und zuletzt für TuS Koblenz in Liga 2. Für die zweite
Mannschaft des BVB war er auch in der früheren Regionalliga am Ball.
Jonas Strifler verfügt als 19-Jähriger naturgemäß noch nicht über ganz so
viel Erfahrung, der Mittelfeldspieler steht derzeit bei 1899 Hoffenheim unter
Vertrag. Er spielt seit sechs Jahren für die Kraichgauer und durchlief dort
einige Nachwuchsteams. In diesem Sommer rückte er endgültig zu den
Senioren auf und gehört aktuell zum erweiterten Profi-Kader des derzeitigen
Bundesliga-Fünzehnten.

Auch ihm konnte die Hitze das Probetraining nicht
vermiesen: „Es herrschte ein sehr gutes Niveau und es war richtig Zug drin
– das hat Spaß gemacht.“

Trainer Ruud Kaiser ließ am Nachmittag verschiedene Spielformen
trainieren. Beim Abschlussspiel knickte Thomas Hübener leicht um. „Das
passiert mal, nix Schlimmes“, beruhigte er aber, nachdem er die Einheit
einige Minuten eher beendet hatte.

Quelle: SG Dynamo Dresden

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