Dynamo kann sich Stadion nicht leisten – Interview mit Stefan Bohne

Dynamo Dresden hat den Nutzungs- und Vermarktungsvertrag für das neue Stadion noch nicht unterschrieben.

Der Verein kann dem von der Stadt und dem Stadionbauer HBM ausgehandelten Kompromiss geeinigt nicht zustimmen.

Dynamo Dresden hat jetzt beiden einen Nachbesserungskatalog vorgelegt. Denn der Verein – so die Dynamospitze heute, könne sich das Ganze finanziell nicht leisten. Wenn die Stadt und HBM den Nachbesserungen nicht zustimmt, steht für Dynamo die Spielstätte Leipzig auf dem Programm.

Zu den Nachbesserungsvorschlägen von Dynamo gehört unter anderem ein außerordentliches Kündigungsrecht nach einem Jahr. Der Verein will sich nicht sofort für 12 bis 15 Jahre verpflichten. Außerdem will Dynamo mehr Beteiligung an der Vermarktung.

Das Thema Insolvenz ist laut Dynamo vom Tisch. So hat der Drittligist eine neue Finanzspritze von 350.000 Euro von der Sportwerbe GmbH erhalten. Damit ist die Zahlungsfähigkeit des Vereins für diese Saison gesichert.

Unter dem Beitrag können Sie ein Interview mit Stefan Bohne, dem Hauptgeschäftsführer von Dynamo Dresden, sehen.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.