Dynamo pflegt Dialog mit den Fans

Laut Volker Oppitz soll den Fans die Möglichkeit gegeben werden, ihre Kultur auszuleben. Dabei müssen aber bestimmte Rahmenbedingungen eingehalten werden, um Schaden vom Verein fernzuhalten. +++

Am vergangenen Freitag erlebten 20.500 Zuschauer im Stadion der
Freundschaft in Cottbus bei der Begegnung des FC Energie Cottbus mit
der SG Dynamo Dresden ein stimmungsvolles und friedliches Fußballfest
und einen würdigen Auftakt der neuen Zweitliga-Saison. Die 2.300
mitgereisten Fans der SGD feuerten ihre Mannschaft gewohnt lautstark an
und verhielten sich dabei einwandfrei. Mit der unglücklichen 1:2-
Niederlage der Schwarz-Gelben gingen die Anhänger sportlich um.
Entgegen aller Unkenrufe kam es zu keinerlei Vorkommnissen rund um
das Spiel.

Geschäftsführer Volker Oppitz sagte: „Ich war selbst mit im Block und
habe die sensationelle Unterstützung unserer Fans hautnah miterlebt.
Beispielhaft war, dass unsere Anhänger auch noch ca. 30 Minuten nach
Spielende im Block verblieben waren und die Mannschaft feierten. Ich
bedanke mich recht herzlich für den Vertrauensvorschuss unserer Fans!“

Das allgemein wahrnehmbare Verhalten der Fans wird oft undifferenziert
wiedergegeben und hat weitreichende Effekte auf den gesamten
Verein. Das dadurch entstandene Image wirkt sich nicht nur auf die
landesweite Wahrnehmung, sondern auch auf die finanziellen Kennzahlen
aus.

In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere Gespräche der
Vereinsführung mit Vertretern der Fanszene gegeben. Geschäftsführer
Volker Oppitz möchte den Dialog mit den Fans weiter verstärken und die
Bemühungen intensivieren, um den Ruf der SG Dynamo Dresden unter
Einbindung der Fans merklich zu verbessern. Es ist dabei wichtig, sich
ebenso differenziert wie unabhängig von der oft oberflächlichen
Betrachtung durch Dritte mit den Vorkommnissen der Vergangenheit und
den Erwartungen und Wünschen der Fans auseinander zu setzen.

Die Vertreter der Fanszene betrachten die friedliche und emotionale
Unterstützung der Mannschaft als ihr eigenes Selbstverständnis. Dabei
haben sie auch die Legalisierung von Pyrotechnik und den
verantwortungsvollen Umgang damit, unter Verzicht auf Böller und
Raketen, als klare Maßgabe formuliert.

Die Verantwortlichen des Vereins haben ihrerseits auf die Tatsache
aufmerksam gemacht, dass das Verhalten der gesamten Fanszene für die
öffentliche Wahrnehmung des Vereins von großer Bedeutung ist.
Vorkommnisse, die über die emotionale Unterstützung der Mannschaft
hinaus gehen, beeinflussen die Außendarstellung der SG Dynamo
Dresden extrem negativ und schaden damit dem Verein.

Bei mehreren Treffen in den vergangenen Wochen wurden Meinungen
und Wünsche ausgetauscht sowie erste Maßnahmen besprochen, wie das
gemeisame Ziel, den Ruf der SG Dynamo Dresden und ihrer Anhänger zu
verbessern, erreicht werden kann. Dabei haben sich die Verantwortlichen
des Vereins und die Vertreter der Fanszene unter anderem darauf
verständigt, dass es in Zukunft einen differenzierteren Umgang mit
eingetretenen Ereignissen geben soll.

Volker Oppitz betonte: „Zu meinen Aufgaben als Geschäftsführer gehört
es, Schaden von unserem Verein abzuwenden. Deshalb ist mir der Dialog
mit den Fanvertretern sehr wichtig, denn diese Aufgabe kann nur
gemeinsam bewältigt werden. Ich freue mich über das Selbstverständnis
der Fans, unsere Mannschaft friedlich und emotional unterstützen zu
wollen. Das Spiel in Cottbus war ein gutes Beispiel dafür.“

Quelle: SG Dynamo Dresden

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