E-Mobil statt E-Klasse – Dresdens Bürgermeister testen E-PKWs

Während der Aktionswoche Elektromobilität vom 20. bis 24. Februar stehen neben dem Citroen C-Zero ein Opel-Ampera, ein Renault Fluence und ein eSmart im Fuhrpark der Landeshauptstadt bereit. +++

Bisher sind etwa 100 Elektrokilometer geplant. Bis Ende der Aktionswoche sollen es aber mehr werden. „Mit der Aktionswoche Elektromobilität möchten wir unser Engagement zur Förderung alternativer Antriebsarten und der Anwendung erneuerbarer Energien zeigen. Klimafreundlich ist die Elektromobilität insbesondere dann, wenn der benötigte Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.“, so Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzbüros.

Der im Mai 2011 angeschaffte C-Zero wurde in den vergangenen neun Monaten von 40 Mitarbeitern des Umweltamtes gefahren und auf Reichweite, Ladedauer und Verbrauch getestet. Das Ergebnis: die werksseitige Reichweitenangabe von etwa 130 Kilometern kann bestätigt werden – zumindest im Sommer. In den vergangenen Winterwochen sank die Reichweite wegen des Heizens um 20 bis 30 Kilometer. Der bisher ermittelte Verbrauch liegt bei 17 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Im Vergleich zum konventionellen mit Benzin betriebenen PKW entspricht dies dem Verbrauch von 2,7 Liter Super auf 100 Kilometer. Für die Fahrten im Stadtverkehr ist der geringe Verbrauch beachtlich.

„Das Fahrzeug ist äußerst wendig, spritzig und ideal für den Stadtverkehr geeignet.“, so Dirk Hofmann, Mitarbeiter des Umweltamtes. „Besondere Vorsicht ist jedoch bei langsamer Fahrt geboten, da der Elektro-PKW nahezu geräuschlos ist und Fußgänger und Radfahrer das herannahende Fahrzeug kaum wahrnehmen“, so Dirk Hofmann weiter.
Den Opel-Ampera, den Renault Fluence und den eSmart hat die Stadt Dresden extra für die Aktionswoche Mobilität kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Aktionswoche schließt an die Schaufensterbewerbung „Elektromobilität verbindet“ der Freistaaten Bayern und Sachsen an. Am 16. Januar 2012 stellten beide Bundesländer die gemeinsame Bewerbung für das Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen beim Bund vor. „Die Landeshauptstadt Dresden möchte dazu beitragen, dass mit Hilfe des Schaufensters Elektromobilität Bayern/Sachsen die Technologiekompetenz Deutschlands für Elektromobilität gestärkt und weiter ausgebaut wird“, so der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert.

Quelle: Stadt Dresden

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