E-Scooter in Dresden

Dresden - Seit einigen Wochen sind E-Scooter auch auf Dresdens Straßen zu finden. Die Stadt hat mit den Betreibern freiwillige Kooperations- vereinbarungen geschlossen. Geregelt sind unter anderem maximale Flottengrößen und Abstellverbotszonen. Eine rechtliche Handhabe gegen "Falschparker" gibt es aber nicht, da für sie die gleichen Regeln wie für Fahrradfahrer gelten.

Ob mit dem Rad, der Straßenbahn oder mit dem Auto - seit dem 15. Juni sind auch in Deutschland E-Scooter erlaubt. Dank dem Unternehmen Lime können diese nun auch über Dresdens Straßen rollen. Dazu läd man sich einfach die Lime-App auf sein iOS- oder Android-Smartphone, meldet sich mit seiner Telefonnummer an und hinterlegt die Zahlungsdaten. Nachdem man die App mit mindestens 5€ aufgeladen und seinen Roller gefunden und gescannt hat, kann es dann auch schon losgehen. 

Das Angebot richtet sich vor allem an Touristen, die die Stadt erkunden wollen. Aber auch alle anderen können sich die Roller für einen Euro freischalten und anschließend für 20 Cent pro Minute losrollen. Die E-Scooter beschleunigen maximal auf 20 km/h. Eine Einschränkung über die in Deutschland derzeit sehr diskutiert wird, da die kleinen Fahrzeuge in anderen Ländern zum Teil sogar bis zu 45 km/h erreichen können. Auch der Preis und die vergleichsweise dünne Ausstattung stehen in der Kritik.

Der Akku hält etwa 40 km. Der Clou - wer sich registriert, kann bis zu 10 Roller abends einfach mit nach Hause nehmen und sich pro geladenen Roller ein Taschengeld von 4€ verdienen. Dazu müssen die Fahrzeuge allerdings am nächsten Tag bis um 8 Uhr wieder auf eingetragene Plätze aufgestellt werden. Maximal vier Stück dürfen dann nebeneinander stehen.