Eagles mit erstem Endspiel

BBV Leipzig muss am Samstag beim erstarkten Aufsteiger Wolfenbüttel antreten.

„Mit einem Sieg über die Eagles würde das Ziel Klassenerhalt einen Schritt näher rücken“, hieß es in den vergangenen Tagen auf der Homepage der Wolfenbüttel Wildcats. Eine Aussage, die Coach Ritz Ingram zum Anlass nahm, um seine Bundesliga-Basketballerinnen des BBV Leipzig vor dem Spiel gegen den Tabellenelften am Samstag um 18 Uhr zu warnen: „Für Wolfenbüttel geht es um den Abstieg, für uns um die Playoffs. Stellt euch
also auf einen harten Kampf ein.“ Die Eagles selbst stehen mit nur einem Sieg mehr als die Wildkatzen auf Platz neun.

Obgleich der 58-jährige Amerikaner weiß, dass die Partie beim erstarkten Aufsteiger (schon zwei Siege dieses Jahr) für ihn und sein Team das erste von fünf Endspielen ist, will er es dennoch nicht zu sehr dramatisieren: „Sicher ist unser Schicksal mit diesem Spiel verknüpft,
keine Frage. Aber wir dürfen daraus nicht mehr als Basketball machen. Das heißt: Einsatz und Wille sind willkommen, extreme Emotionen müssen wir da aber raushalten.“ Schließlich könne man mit jedem Sieg jetzt etwas Druck von den verbleibenden Spielen nehmen. „Wir werden auf jeden Fall alles versuchen.“

Um das zu schaffen, haben die Adler diese Woche bei einem Bowling-Abend ihr Gemeinschaftsgefühl gestärkt. „Alle waren ausgelassen und locker“, freute sich Ingram. Das bestätigte BBVL-Regisseurin Kyle DeHaven. „Das war Spaß pur“, sprach das US-Girl stellvertretend für ihre Mannschaftskolleginnen. „Wir haben viel gelacht.“ Dass diese Aktion
ihre Wirkung nicht verfehlen wird, glaubt auch Peter Maciej, der die teaminterne Bowling-Wertung gewann. „Ich bin zuversichtlich, dass die Mädels die Intensität der letzten Woche wiederholen können“, meinte Leipzigs Sportlicher Leiter. „Beim Bowling jedenfalls ist die Kugel gut gerollt und ich hoffe, dass sie auch in Wolfenbüttel ihren Weg findet.“