Earl of Findlater – So kam der Schotte zur Schlössernacht

Dresden – Die Urbewohner des Elbhangs erobern die Elbmetropole für sich zurück. Als Elbhangzombies werden sie bei der Schlössernacht Mitte Juli musikalisch unterhalten und von ihrer Geschichte berichten.

Für den adligen Schotten Earl of Findlater steht in diesem Jahr der 270. Geburtstag an. Der 7. Earl of Findlater, alias Dieter Beckert, probt gemeinsam mit den Bandkollegen Prinz Albrecht von Preußen (Wolf-Dieter Gööck), Chlorodont-Erfinder Heinsius von Mayenburg (Robert Jentzsch), dem Jungpionier (Max Gööck) und Odol-Fabrikant Karl August Lingner (Robby Langer) im „Zentralwerk“ auf der Riesaer Straße. Die Schräge Band soll bei der klang- und genussvollen Sommernacht nicht nur entertainen.

Earl of Findlater war Asylsuchender in Sachsen um 1780. Er soll homosexuell gewesen sein, wurde aus Schottland verbannt und landete so in Dresden. In Loschwitz ist er begraben. Neben den Elbhangzombies können sich Dresdner auf 350 Musikkünstler zur 9. Auflage der Schlössernacht freuen. Am 15. Juli verwandeln sich die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg, Schloss Eckberg, dem Lingnerschloss und der Saloppe dann für eine nach in eine Open-Air-Kulturlandschaft.