Ebola-Patient im Klinikum St. Georg verstorben

Der 56-jährige am Ebola-Fieber erkrankte UN-Mitarbeiter ist in der Nacht von Montag auf Dienstag gestorben. Das teilte das Klinikum am Dienstagvormittag mit. +++

Der Leipziger Ebola-Patient ist tot. Gegen 21 Uhr soll Mohammed A. auf der Isolierstation des Klinikums St. Georg verstorben sein. Der Sudanese war am letzten Donnerstag 809.10.2014) aus Liberia eingeflogen worden. Sein Zustand war bereits kritisch, als er in Leipzig eintraf. Der Mann sei dann rund um die Uhr betreut worden, auf Nachfrage hieß es, der Patient sei stabil. Unbestätigten Berichten zufolge soll ein experimentelles Medikament eingesetzt worden sein, aber der Erfolg blieb offensichtlich aus. Am Montag soll Mohammed A. ins Koma gefallen sein, am Dienstag dann die traurige Nachricht:
„Trotz intensiv-medizinischer Maßnahmen und höchsten Anstrengungen des medizinischen Personals erlag der 56-Jährige seiner schweren Infektionskrankheit“, heißt es in einer Mitteilung der Krankenhausleitung.
Inzwischen sind Fragen aufgekommen, was mit dem Leichnahm des UN-Mitarbeiters passiert. Das Gesundheitsamt bestätigte bereits, dass der Tote eingeäschert werden muss – egal, ob er Moslem war  oder nicht. Dies verlangen Richtlininen des Robert-Koch-Instituts, der Schutz der Bevölkerung geht vor. Und das Klinkum St. Georg hat erneut bestätigt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Leipziger bestand oder besteht.