EHEC-Erreger bereits in Dresden? – Läden nehmen Salatgurken aus dem Sortiment

Eine Patientin am Uniklinikum Dresden könnte mit dem EHEC-Erreger infiziert sein. Genaue Informationen sind noch nicht bekannt. Indes hat zum Beispiel die REWE Group spanische Salatgurken aus dem Verkauf genommen. +++

Laut Medienberichten wurde am Mittwoch eine Patientin in die Dresdner Uniklinik verlegt. Ob es sich hierbei jedoch um den gefährlichen EHEC-Erreger handelt bleibt unklar. Gegenüber DRESDEN FERNSEHEN erklärte Pressesprecher Holger Ostermeyer „Für das heftige Bakterium gibt es noch keine Untersuchungsmethoden“, demnach sei ungewiss, ob es sich um den Erreger handle oder eine gewöhnlich Durchfallerkrankung.

Am Montag sollen Informationen herausgegeben werden, bei denen es allgemein um die Versorgung der Patienten mit dem Erreger geht. Einzelheiten zur Patientin werden eventuell bekannt gegeben, da es sich hierbei um vertrauliche Daten handle und die Patientin zustimmen müsste, erklärte Ostermeyer gegenüber DRESDEN FERNSEHEN.DRESDEN FERNSEHEN hält sie auf dem aktuellen Stand. 

Die Unternehmen der REWE Group (REWE, PENNY, toom Verbrauchermarkt) haben heute (26.05.) aufgrund der Hinweise des Hamburger Hygiene-Instituts und aus Gründen äußerster Vorsicht Salatgurken mit Herkunft Spanien bundesweit vollständig aus dem Verkauf genommen. Im Sinne des Gesundheitsschutzes gegenüber den Kunden und Mitarbeitern werden sämtliche Märkte der REWE Group kontinuierlich und aktuell über die Entwicklungen im Zusammenhang mit den EHEC-Erregern informiert. Die strenge Einhaltung der Hygienevorschriften für die Mitarbeiter wird in den Märkten der REWE Group konsequent kontrolliert. Die REWE Group ist in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden, um auf eventuelle neue Erkenntnisse zu den Ursachen des EHEC-Erregers unverzüglich zu reagieren.

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