EHEC: Warnung vor Gurken, Tomaten und Salat aufgehoben

Laut offziellen Angaben der Behörden ist der Verzehr von Gurken, Tomaten und Salat im Zusammenhang mit dem gefährlichen EHEC-Darmkeim wieder als unbedenklich eingestuft worden. Die Warnung für Sprossen bleibt dagegen bestehen. +++

Die Gurken, die zuletzt in einer Mülltonne in Madgeburg gefunden wurden, seien zwar mit dem EHEC-Erreger belastet gewesen, allerdings nicht mit der momentan grassierenden Typ des Keims.
Das Gleiche gelte für die Gurken aus Spanien, die zu Beginn der EHEC-Epidemie unter schwerem Verdacht standen, der Auslöser zu sein.

Unterdessen beginnt das juristische Nachspiel. In Vertretung des spanischen Obst- und Gemüsehändlers Frunet hat einer Hamburger Anwaltskanzlei eine Klage auf Schadensersatz beim Verwaltungsgericht der Hansestadt eingereicht.
Nach Angaben der Kanzlei wird mithilfe von Akten geprüft, ob die Gesundheitsbehörde ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe.

Sprossen sind indes immer noch als bedenklich eingestuft. Hintergrund sind sich verdichtende Hinweise auf den Zusammenhang zwischen den EHEC-Erkrankungen und einem Sprossenhersteller in Niedersachsen.