EHEC-Welle in Sachsen klingt ab

Dresden (dapd-lsc). Zwei Monate nach dem Beginn der Welle an EHEC-Infektionen hat sich die Lage in Sachsen normalisiert.

Der letzte der zehn Fälle, die mit dem Ausbruch der Darmerkrankung in Norddeutschland im Zusammenhang stehen, wurde zwischen dem 20. und 25. Juni gemeldet, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Dresden auf dapd-Anfrage sagte. Kein Erkrankter werde mehr stationär behandelt.

Insgesamt seien im Freistaat seit Beginn der EHEC-Welle Anfang Mai 57 Fälle gemeldet worden. Die meisten seien jedoch normale EHEC-Erkrankungen gewesen, wie sie jedes Jahr vorkämen, hieß es. Zuletzt wurde eine Erkrankung dieser Art in dieser Woche gemeldet. Diese Erkrankungen seien nicht auf den gefährlichen Stamm O-104 zurückzuführen. Zudem wurden seit Anfang Mai drei Fälle des Hämolytisch-Urämischen Syndroms (HUS), das die Folge von EHEC sein kann, registriert.

Seit Jahresbeginn gab es den Angaben zufolge in Sachsen 87 EHEC-Fälle. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 70 Fälle.

dapd

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