Ehemaliger real-Markt in Meißen-Niederau wird zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt

Die Landesdirektion Sachsen wird voraussichtlich ab kommendem Wochenende den ehemaligen real-Markt an der Meißner Straße 85 in Meißner-Niederau zur Erstunterbringung von Asylbewerbern nutzen. Voraussichtlich 500 Asylsuchende sollen hier unterkommen.+++

Ehemaliger real-Markt in Meißen-Niederau wird zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt

Die Landesdirektion Sachsen wird voraussichtlich beginnend ab kommendem Wochenende den ehemaligen real-Markt an der Meißner Straße 85 im Meißner Ortsteil Niederau zur interimistischen Erstunterbringung von Asylbewerbern nutzen. Der ehemalige Einkaufsmarkt bietet Unterkunft für zunächst bis zu 500 Asylsuchende.

Bis zum Wochenende werden am Unterbringungsort die erforderliche soziale und medizinische Betreuung, der Wachdienst sowie die Verpflegung für die neu ankommenden Asylbewerber vorbereitet. Betreuer der Asylbewerber wird vor Ort das Deutsche Rote Kreuz sein.

Hintergrund der Unterbringung von Asylsuchenden im ehemaligen Niederauer Markt ist der unverändert hohe Zustrom von Asylbewerbern nach Sachsen. Die immer wieder erweiterten Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtung sind permanent im Grenzbereich beansprucht. Gegenwärtig muss täglich mit dem Eintreffen von bis zu 500 neuen Asylbewerbern in Sachsen gerechnet werden. Die zügige Inbetriebnahme der Unterbringungsmöglichkeit in Niederau ist wichtig, um Obdachlosigkeit für Asylbewerber zu vermeiden.

Im den ersten acht Monaten des laufenden Jahres hat der Freistaat Sachsen mehr als 20.000  Asylbewerber neu aufgenommen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 6000. In den letzten Wochen hat sich die Dynamik des Zugangs noch einmal deutlich erhöht. Allein im August sind mehr als 5700 neue Asylbewerber nach Sachsen gekommen. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist momentan bereits mit mehr als 11.500 Asylbewerbern belegt.

Quelle: Pressemitteilung Landesdirektion Sachsen

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