Ehemaliges Chemnitzer Pionierlager wird Asylunterkunft

In das frühere Pionierlager im Chemnitzer Stadtteil Einsiedel wird offenbar in den kommenden Wochen eine noch unbekannte Anzahl von Flüchtlingen einziehen.

Laut Einsiedler Ortsvorsteher Falk Ulbrich hat sich die Landesdirektion mit dem Eigentümer der Immobilie, einem privater Bildungsträger, über einen Mietvertrag geeinigt, der in den kommenden Tagen unterschrieben werden soll.

Zur Anzahl der in dem Komplex unterzubringenden Asylbewerber kursieren derzeit unterschiedliche Zahlen. Diese reichen von 500 bis 2.000 Personen.

Nach Ansicht von Ortsvorsteher Ulbrich sei das Gelände für eine so hohe Zahl von Flüchtlingen nicht geeignet. Er verweist auf die enge Zufahrtsstraße, die an schneereichen Wintertagen nur schwer von Rettungsfahrzeugen befahrbar sei.

Nach der Vertragsunterzeichnung soll es eine Einwohnerversammlung geben, bei der die Landesdirektion die Anwohner über Details informieren will.

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