Ehrenbürgerschaft an Ingrid Mössinger verliehen

Chemnitz – Die langjährige Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz Ingrid Mössinger ist am Freitag zur Ehrenbürgerin der Stadt ernannt worden. Damit wurde sie für ihr Wirken geehrt und gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet. Wir haben nachgefragt, wie es nun bei ihr weitergeht.

Seit fast 22 Jahren ist sie nun in Chemnitz tätig und hat die Kunstsammlungen mit zahlreichen Ausstellungen zu etwas ganz Besonderem gemacht. Die Rede ist von Ingrid Mössinger. In Anerkennung für ihr Engagement, ihr Wirken und ihre Verdienste um die Stadt, erhielt sie am Freitag eine ganz besondere Auszeichnung. Denn ihr wurde mit der Ehrenbürgerschaft die höchsten Auszeichnung der Stadt Chemnitz verliehen.

Bei einem feierlichen Festakt im Opernhaus, wurde sie von namhaften Persönlichkeiten geehrt. Neben Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, kamen auch der sächsische Ministerpräsident, Michael Kretschmer, sowie der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu Wort. Beendet wurde die Veranstaltung mit dem feierlichen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz und einem Konzert zu Ehren Ingrid Mössingers. Mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft wurde sie gleichzeitig verabschiedet, denn zum 01. Mai wird sie in den verdienten Ruhestand gehen.

Wie es danach weiter geht, wollte sie noch nicht verraten. Sie blickt jedoch auf eine turbulente Zeit ganz im Zeichen der Kunst zurück. Wie sie uns verraten hat, wird ihr die Kunst natürlich fehlen. Doch nun möchte sie die Zeit für persönliche Veränderungen nutzen. Ihr Nachfolger, Frédéric Bußmann, übernimmt ab Mai den Posten als Generaldirektor und wird damit in große Fußstapfen treten.