Ehrenpreis Mittweida zurückgenommen

Der im Hakenkreuzfall von Mittweida verliehene Ehrenpreis ist vom Bündnis für Demokratie und Toleranz zurückgenommen worden.

Die Auszeichnung ging vor einem Jahr an ein damals 18-jähriges Mädchen, das angeblich vor einem Supermarkt in Mittweida ein Aussiedlerkind vor Neonazis schützen wollte. Die ritzten ihr daraufhin ein Hakenkreuz in die Hüfte.

Allerdings stellte sich später heraus, das der Vorfall von dem Mädchen erfunden war. Ein Gericht verurteilte sie dafür. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz nahm das Urteil als Begründung für die Rücknahme des Preises.

Der Bürgermeister von Mittweida hat diese Entscheidung begrüßt, fordert zudem jedoch eine öffentliche Entschuldigung von dem Bündnis.

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