Ein Drittel der Pflegebedürftigen in Sachsen leben in Heimen

In Sachsen gab es zum 15. Dezember 2009 insgesamt 131.714 Leistungsempfänger im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Fast 39 Prozent bzw. 51.063 Bedürftige wurden ausschließlich zu Hause von ihren Angehörigen versorgt.

In ambulanten bzw. stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen wurden insgesamt 82.912 Pflegebedürftige betreut. Von diesen Pflegebedürftigen wurden rund 45 Prozent ambulant und 55 Prozent stationär betreut.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren von den 37.087 ambulant Betreuten knapp 60 Prozent in der Pflegestufe I als erheblich pflegebedürftig eingestuft. 12.231 Betroffene (33 Prozent) wurden in die Pflegestufe II als schwer pflegebedürftig eingestuft und 3.149 Personen (8,5 Prozent) in der Pflegestufe III einschließlich der 98 Härtefälle als schwerstpflegebedürftig.

Von den in stationären Einrichtungen versorgten 45.825 Pflegebedürftigen erhielten 16.277 (35,5 Prozent) Personen die Versorgung in der Pflegestufe I. 21.179 (46,2 Prozent) Pflegebedürftige waren in der Pflegestufe II und 7.971 Personen (17,4 Prozent) einschließlich der 513 Härtefälle waren in Pflegestufe III eingestuft. 398 Betroffene warteten zu diesem Zeitpunkt noch auf die Einstufung.

Bei den sogenannten Pflegegeldempfängern sind mit einem Anteil von fast 68 Prozent die meisten der Betroffenen in die Pflegestufe I eingestuft worden. Rund ein Viertel der Bedürftigen erhielten die Pflegestufe II und rund sechs Prozent die Pflegstufe III.