Ein Streifzug durch die DDR-Mode

Chemnitz – Mode-Schätze aus der DDR-Zeit werden ab Samstag als Sonderausstellung im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz präsentiert.

Ob industriell gefertigt oder selbst genäht – aus dem reichhaltigen Fundus des Museums sind zahlreiche elegante Stücke und Alltagsbekleidung zu sehen. Dabei werden die Exponate mit Fahrzeuge der Ära sowie Modeplakaten und Fotos aus Magazinen in Szene gesetzt.

Ein Großteil der Sonderausstellung ist der Maßschneiderin und Modegestalterin Ursula Hauptmann-König gewidmet. Die 2013 verstorbene Freitalerin entwarf und nähte mit viele Einzelkreationen, die nicht nur in der DDR heiß gehandelt wurden, sondern auch bei Stars im westlichen Ausland Anklang fanden. Neben ihrem originalen Handwerkszeug präsentiert das Industriemuseum zahlreiche elegante und farbenfrohe Kleider der Modeschöpferin.

Zur Museumsnacht wird rund um die Sonderausstellung ein buntes Programm mit Livemusik und der Präsentation von Modedesign von Studierenden der „Fakultät Angewandte Kunst“ in Schneeberg zu erleben sein.

Insgesamt gliedert sich die Ausstellung in eine ganze Thementour unter dem Motto „Technik & Mode“ ein, zu dem am Samstag auch das Museum für Sächsische Fahrzeuge und das Chemnitzer Straßenbahnmuseum gehören.

Über die Museumsnacht hinaus wird die Sonderausstellung „Mode & Mobile“ noch bis zum 30. Juli im Industriemuseum an der Zwickauer Straße zu sehen sein.