Ein tränenreicher Abschied – Prokop verlässt die Leipziger Handballbühne

Leipzig- In der Atmosphäre des sich zum Ende neigenden Tages versammelte sich am Montagabend der erweiterte Wirtschaftsbeirat und Freunde sowie Sponsoren des SC DhfK Leipzig, um den Cheftrainer Christian Prokop zu verabschieden.

Laut dem Vorsitzenden des Wirtschaftsbeirats des SC DHfK Marwan Nuwayhid, wollten sich alle Sponsoren von Christian Prokop verabschieden. Deswegen habe man sich versammelt, um Danke zu sagen für alles was Christian Prokop für den SC DHfK Handball gemacht hat.

Bevor der Cheftrainer allerdings ankam, standen zunächst noch andere Punkte auf dem Programm in der LVZ Kuppel. Die DHB-Schiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies nutzten die Gelegenheit, um den Gästen das Handballspiel aus der Perspektive der Schiedsrichter näher zu bringen. Außerdem gaben Karsten Günther und Ingo Jahnel einen Ausblick auf kommende Vorhaben des SC DHfK.
Kurz darauf war es dann soweit – Christian Prokop kam nach dem Abschluss des Trainings in die LVZ Kuppel.
Noch bis zum 10. Juni ist Prokop voll in das Training des SC DHfK eingebunden, bevor er sich dann auf die Nationalmannschaft konzentrierten wird.

Christian Prokop müsse Lob gezollt werden und er müsse beglückwünscht werden, da man solch ein Angebot als Trainer nur einmal im Leben bekommt, so Volkmar Müller, Geschäftsführer der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft. Prokop werde seiner Ansicht nach noch viel im deutschen Handballsport leisten.

Sichtlich bewegt war Christian Prokop vor allem von einem Video, welches seine Zeit als Trainer in emotionalen Bildern zeigte. Er habe es bisher bei Seite geschoben, aber natürlich rückt der Abschied näher. Die vier Jahre seien eine super Zusammenarbeit gewesen und der Abschied zeige, wie die DHfK-Familie tickt, nämlich mit viel Zusammenhalt und wenig Neid, so Prokop.

Alle Sponsoren und die Mitglieder des Wirtschaftsbeirates wünschen Christian Prokop viel Erfolg für seinen neuen Weg als Handballnationaltrainer. Dabei bleibt die Zuversicht, dass sich der Handball in der Messestadt weiter gut entwickelt.

Das sieht auch Knut Göbel, einer der Sponsoren der Mannschaft, so. Für den Moment sei es sicher sehr schmerzlich, denn Christian Prokop habe viel für den Handballsport in Leipzig getan, so Göbel. Prokop habe viel aufgebaut und die Mannschaft nach seiner Vorstellung geformt. Knut Göbel ist trotzdem der Ansicht, dass mit Haber und Biegler zwei neue Trainer kommen, die die Arbeit fortsetzen und Leipzig weiterhin zum Erfolg führen werden.

Verabschiedet wurde Chrsitian Prokop zwar mit schwerem Herzen, die Freunde des Leipziger Handballsports werden ihn aber weiterhin auf seinem Weg als Nationaltrainer des deutschen Handballs begleiten.