Ein urbaner Wald mitten in Grünau

Leipzig – Im Jahr 2013 wurde im Wohnkomplex sieben ein kleiner Wald eröffnet. Vier Jahre später sieht das sogenannte „Schönauer Holz“ zwar eher immer noch nach einem Stück Park aus, erfüllt aber einen wichtigen Zweck.

Heute wird er vor allem als Naherholung genutzt. Des Weiteren verfolge man damit Naturschutzziele, betonte Prof. Dieter Rink. Ein urbaner Wald zeichnet sich dadurch aus, dass er im Gegensatz zu einem herkömmlichen Wald aus kleinen Pflanzen entsteht. Deshalb sieht das Schönauer Holz auch einige Jahre nach der Entstehung nicht aus wie ein kleines Wäldchen, sondern eher wie eine bewachsene Grünfläche. Der Unterschied ist, dass urbaner Wald auf innerstädtischen Brachflächen angelegt werde. Im letzten Jahr ist auch auf dem Plagwitzer Bahnhof ein urbaner Wald angelegt worden. Weitere in Leipzig werden aber nicht folgen, vermutet Prof. Dieter Rink, weil die Nachfrage an Flächen für Kitas und Schulen größer ist.