Ein Viertel des Daches der EnergieVerbund Arena provisorisch abgedeckt

2 000 Quadratmeter des beschädigten Daches der EnergieVerbund Arena sind bereits mit Folienbahnen aus einem speziellen Weichkunststoff abgedeckt. Seit Dienstag, 21. Februar, sind die Dachdecker jeden Tag und zum Teil nachts im Einsatz, die komplette Notabdeckung zu verlegen. +++

Die Arbeiten kommen gut voran, auch wenn Wind und Niederschlägen kurzzeitig zu Beeinträchtigungen führen. Es tropft kein Wasser mehr in das Innere der Halle. Nach Angaben des Statikers vor Ort ist die Standfestigkeit der Halle weiterhin nicht gefährdet.

Das im Internet kursierende Gutachten des Bauphysikers Dr. L. ist der Landeshauptstadt Dresden nicht bekannt. Ebenso kennen die von der Stadt beauftragten Gutachter und Sachverständigen ein solches Gutachten nicht. Nach gegenwärtigem Untersuchungsstand können zu der Schadensursache noch keine Aussagen getroffen werden, da die umfangreichen Prüf- und Analyseverfahren noch andauern.

Die Stadt warnt vor vorzeitigen Spekulationen aus unbekannter und unseriöser Quelle. Für die im Internet aufgestellten Mutmaßungen, wäre eine Einsicht in die umfassende Bauplanungsunterlagen und Heizungskenndaten notwendig gewesen sowie hätten Material- und Aufbauproben entnommen werden müssen.

Diese Daten wurden weder veröffentlicht noch waren fremde Sachverständigen vor Ort. Hinzukommt, dass in diesem vermeintlichen Gutachten von einer Unterdecke gesprochen wird.

Die Halle der EnergieVerbund Arena besitzt keine separate Unterdecke in der Halle, da das Dach auf freien Bindern aufliegt. Die Glaubwürdigkeit des Gutachtens ist somit infrage zu stellen. Erst wenn die Schadensursache zweifelsfrei feststeht, kann ein wirkungsvolles Sanierungskonzept erstellt werden.

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