Ein Weltrekord und viele zufriedene Gesichter beim Short Track World Cup

In der Staffel konnte sich das deutsche Team mit Robert Seifert, Paul Herrmann, Jonas Kaufmann-Ludwig und Christoph Schubert über einen starken Auftritt und Platz vier hinter Sieger Korea, den Niederlanden und Russland freuen. +++

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Der Rennsonntag in Dresden hat mit einigen spannenden Rennen und Entscheidungen gehalten, was er versprochen hat. 2400 Zuschauer hatten besonders über die 500-Meter-Distanz bei den Herren mehrfach Grund zum Jubeln. Lokalmatador Robert Seifert hatte sich durch zwei starke Auftritte, eine Hochstufungen und eine Disqualifikation eines Läufers aus den Niederlanden für das Finale qualifiziert und die Besucher in der EnergieVerbund Arena zum Toben gebracht. Im entscheidenden Lauf kam der gebürtige Dresdner allerdings zu Fall und wurde durch ein Penalty gegen den Kanadier Oliver Jean noch Vierter. „Oliver Jean hat sich bei mir noch nicht entschuldigt, aber das wird schon noch passieren. Ich bin mit meiner Leistung in jedem Fall zufrieden, gerade auch, weil ich das Gefühl hatte schwer in die Gänge zu kommen und keinen gleichmäßigen Druck aufbauen zu können“, sagte Robert Seifert, der im 500 Meter-Gesamtweltcup Fünfte wurde. Torsten Kröger kam über 500 Meter in Dresden vor Jonas Kaufmann-Ludwig auf Rang 28.

Auch in der Staffel konnte sich das deutsche Team mit Robert Seifert, Paul Herrmann, Jonas Kaufmann-Ludwig und Christoph Schubert über einen starken Auftritt und Platz vier hinter Sieger Korea, den Niederlanden und Russland freuen. „Es ist zwar schade, dass es nicht für einen Platz auf dem Podium gereicht hat, aber ein Rennen vor dieser tollen Kulisse zu laufen war an sich schon etwas Besonderes?, sagte der deutsche Team-Manager Matthias Kulik.

Auch Bundestrainer Mike Kooreman war zufrieden mit der Leistung seiner Herren. „Wir haben in dieser Saison in der Staffel viel Pech gehabt, sind zwei Mal gestürzt und wurden zwei Mal disqualifiziert. Es ist großartig, dass wir es in Dresden zum ersten Mal in der Saison in ein A-Finale geschafft haben“, so der Amerikaner, der sich nach dem vierten Platz umso mehr über die verpasste WM-Qualifikation bei den Herren und Damen ärgerte. „Es war eines unserer großen Saisonziele und das haben wir leider verpasst. Aber jetzt wissen wir genau, was wir in der nächsten Saison besser machen müssen, um das Ticket für Olympia lösen zu können“, so Kooreman. Die deutsche Damen-Staffel hatte sich nicht für die Finalläufe in Dresden qualifiziert.

Paul Herrmann konnte am Sonntag über die 1500 Meter die hohen Erwartungen nicht erfüllen und wurde bedingt durch ein Penalty ans Ende des Feldes gesetzt. Christoph Schubert belegte über die gleiche Distanz nur Rang 25, Daniel Zetzsche wurde 35.

Das Achtungszeichen des Tages setze bei den Damen die Chinesin Meng Wang, die über 500 Meter mit einer Zeit von 42,597 Sekunden auf dem Dresdner Eis einen neuen Weltrekord aufstellte. Beste deutsche Damenstarterin wurde über 500 Meter Tina Grassow als Zwölfte. Bianca Walter wurde 18. Über 1500 Meter zeigte Julia Riedel als 15. ebenfalls einen starken Auftritt, Christin Priebst belegte Rang 26.

Quelle: Samsung ISU Short Track Weltcup Dresden 2013

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