Einblick in das Museum Gunzenhauser

Das Museum Gunzenhauser an der Zwickauer Straße wird kommende Woche eröffnet.

400 Kunstwerke können dort gezeigt werden und sollen es auch. Am Samstag öffneten sich für die Journalisten erstmals die Türen, allerdings nur die vom Foyer.

Man bat die Journalisten am Samstag ins neue Museum Gunzenhauser um Ihnen einen ersten Einblick ins Haus zu gewähren, bei dem blieb es auch.
Nein, die Räume mit den Bildern werden erst kommende Woche zu sehen sein, hieß es, die Kollegen verständlicherweise enttäuscht.

So gab es nur die Möglichkeit, das Foyer genauer unter die Lupe zu nehmen, viel war das allerdings nicht. Diese Gelegenheit ließ sich auch der Chemnitzer Ex-Oberbürgermeister Peter Seifert nicht entgehen. Das Museum Gunzenhauser gilt als sein Kind, das er aus der Taufe hob und nun sieht wie es wächst und bestimmt auch gedeiht, trotz vieler Bedenken zu Beginn.

Nun ist es gebaut und fast fertig. In den meisten Räumen im Obergeschoss hängen schon die Bilder, doch um die zu sehen muss man an Museumschefin Ingrid Mössinger vorbei, am Samstag zumindest hatten die vielen Journalisten aber keine Chance. Sie machten das Beste aus der Sache und lichteten die Chemnitzer Grand Dame mit Werbeplakaten für das Gunzenhauser auf einer für sie zumindest unzugänglichen Treppe ab. Das Foyer ist im Moment noch die einzige Baustelle, wie man uns stolz berichtete.

Dabei war das Vorhaben Museum Gunzenhauser auch aus baulicher Sicht kein Einfaches. Das ehemalige Sparkassengebäude steht seit 1995 unter Denkmalschutz und brachte mehr als ungünstige Voraussetzungen mit.

Für knapp 1.500 Kunstwerke unter anderem von Otto Dix, Conrad Felixmüller oder auch Ernst Ludwig Kirchner. Nur ein Teil von Ihnen wird später als ständige Ausstellung zu sehen sein. 

Eine Skulptur gab es aber zu sehen, wenigstens etwas an Kunst, die Fotografen nahmen das Motiv dankend an, auch wenn sie sich sicher ein anderes im Gebäudeinneren gewünscht hätten.

Am 1.Dezember wird dass Museum Gunzenhauser in Chemnitz feierlich eröffnet, selbst der Bundespräsident wird anwesend sein und sicher auch diese Treppen meistern, die für uns vorerst noch unbezwingbar sind.