Einblicke in Chemnitzer Stasi-Unterlagenbehörde

Das Interesse an der DDR-Vergangenheit ist bei den Chemnitzern ungebrochen.

Zu spüren war das unter anderem bei der Nacht der offenen Tür in der Stasi-Unterlagen-Behörde an der Jagdschänkenstraße. Dort fand am Samstag die Nacht der offenen Tür statt. Zu der wurde unter anderem Dr. Joachim Gauck eingeladen. Er berichtete von 15 Jahren Stasiunterlagengesetz und erinnert auch an die Schikanierung der DDR Bürger durch die Staatssicherheit. Die hatte ihre Bürger fest im Würgegriff, schnüffelte allen und allem hinterher. Wer dem DDR Regime im Weg stand, verschwand in Gefängnissen und Zuchthäusern.
Eine Vergangenheit, die auch heute noch viele zu schnell vergessen. Mehrere Ausstellungen im Haus erinnern daher an die Repressalien durch die Stasi. Die Besucher bekamen zudem in geschwärzten Unterlagen einen Einblick in die Arbeit der DDR Staatssicherheit. Noch heute erreichen die Behörde Monat für Monat rund 350 Anträge von Betroffenen auf Einsicht in die eigenen Stasiakten.

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