Einbrecher ließen sich nicht von Bewohnern abhalten

Dreist und unverfroren drangen unbekannte Einbrecher tags und nachts in Wohnungen und in ein Einfamilienhaus ein, während die Bewohner zu Hause waren.

Fall 1

Durch Ziehen der Kantenriegel gelangte der Einbrecher am Montagmittag in die Wohnung des Geschädigten (24). Er kam jedoch nicht zum „Zuge“, denn der Bewohner hörte Geräusche, schaute nach. Bei seiner Tat gestört, ergriff der Täter die Flucht aus dem Wohnhaus in der Gießerstraße. Der junge Mann jedoch glaubte, den dreisten Einbrecher erkannt zu haben und teilte seinen Verdacht den herbeigerufenen Polizeibeamten mit. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Fall 2

Während die Bewohner des Einfamilienhauses in der Dennewitzer Straße in der Nacht zum Dienstag schliefen, kam ein Einbrecher, öffnete laut polizei gewaltsam die Haustür und stahl Bargeld sowie eine Armbanduhr in Höhe einer dreistelligen Summe. Das Opfer (33) wachte nachts auf, stellte das Fehlen fest und informierte daraufhin die Polizei.

Fall 3

Einem Unbekannten gelang es in der Nacht zum Dienstag, ein Wohnhaus in der Wurzner Straße zu betreten. Im zweiten Obergeschoss griff er durch die Scheibe des nicht vergitterten Türfensters, wirbelte es auf und schloss mit dem von innen steckenden Schlüssel die Tür auf. In der Einraumwohnung schlief die Geschädigte (26), wurde dann wach und sah sich dem Einbrecher gegenüber. Als die junge Frau fragte, was er wolle, verschwand der unbekannte Täter mit den Worten: „Oh sorry.“

Zu allen drei Einbrüchen konnte die Höhe des Sachschadens noch nicht beziffert werden.