Einbrecher-Trio erbeutet 100.000 Euro Bargeld

Die Dresdner Polizei legte drei Einbrechern das Handwerk, denen über 40 Straftaten zu Last gelegt werden.

Die jungen Männer im Alter von 21, 22 und 23 Jahren hatten seit Anfang diesen Jahres Einbrüche in Dresden begangen. Dabei konzentrierten sie sich bei ihren nächtlichen Diebeszügen auf Kindergärten, Friseurläden und Büros im gesamten Stadtgebiet.

Da einer der Tatverdächtigen bei einer Reinigungsfirma arbeitete, gehen die Ermittler davon aus, dass er die Tatorte teilweise ausspähte. Mitunter suchten sie ein und dasselbe Objekt wiederholt heim.

Vordringlich hatte es das Trio bei den Einbrüchen auf technische Geräte abgesehen. Darüberhinaus ließen sie aber auch vorgefundenes Bargeld nicht unbeachtet zurück.

Nach bisherigem Kenntnisstand erbeuteten die Männer technische Geräte und Bargeld im Gesamtwert von mindestens 100.000 Euro. Das Gros der Beute verkauften sie im Anschluss in einem Internetauktionshaus.

Außerdem nutzten sie private Aushänge in Einkaufsmärkten sowie An- und Verkaufsgeschäfte, um das Diebesgut in Bargeld umzusetzen. Auffällig war die rabiate Vorgehensweise des Trios.

Türen und Büroeinrichtung wurden zum Teil unnötig beschädigt bzw. zerstört. In der Folge liegt der bei den Einbrüchen entstandene Sachschaden noch weit über dem Wert der Beute.

Ein Autokennzeichen führte die Kriminalisten schließlich auf die Spur des Einbrecher-Trios. Nach einem Einbruch in ein Büro an der Hamburger Straße im April war ein verdächtiges Auto Fragmenten eines  Meißner Kennzeichens  beobachtet worden.Weiteren Ermittlungen schlossen sich Wohnungsdurchsuchungen bei den drei Tatverdächtigen, als auch bei verschiedenen An- und Verkaufsgeschäften an. Dabei stellten die Beamten Mitte dieser Woche zahlreiches Diebesgut in den Wohnungen des 22- und 23-Jährigen sicher. Zum Teil konnte es schon Einbrüchen zugeordnet werden. Ferner ist davon auszugehen, dass die Beamten dem Trio weitere Straftaten nachweisen können. Der 22-Jährige und der 23-Jährige wurden vorläufig festgenommen und befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft in der JVA Dresden. Ihr Komplize (21) befand sich bereist in einer solchen. Er verbüßt eine Haftstrafe.

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