Einbruchprävention leicht gemacht

Chemnitz – Nur fünf Minuten brauchen professionelle Einbrecher, um ein Haus oder eine Wohnung auszuräumen.
Besonders wertvolle Technik, Bargeld oder Schmuck verschwinden dabei.

Um die eigenen Schätze gut zu schützen, gibt es jedoch ein paar einfache Tricks. Der Schlüssel unter der Fußmatte zum Beispiel sei ein großer Fehler, so der Bereichsdirektor der Barmenia Versicherungen Chemnitz. Dort würden Diebe als erstes nachschauen. Weiterhin sollte man auf geschlossene Türen und Fenster achten. Auch das gekippte Fenster sei dabei eine Einladung für Einbrecher.

Wem das jedoch an Sicherheit noch nicht genügt, der hat noch die Möglichkeit Sicherheitsschlösser in die Türen zu bauen. Dabei sollte laut dem Leiter der Polizeilichen Beratungsstelle in Chemnitz, Frank Arnold auch auf einen Kopierschutz geachtet werden.

Im vergangen Jahr wurden etwa die Hälfte der Einbruchs Fälle Sachsen in Leipzig begangen. Knapp dahinter liegen Dresden mit rund 20 Prozent und Chemnitz mit knapp 14 Prozent. Die wenigsten Einbrüche wurden in Görlitz und Zwickau registriert.
Um im Falle eines Diebstahls auch beweisen zu können, dass man die gestohlenen Gegenstände besaß, sollten gewisse Vorkehrungen getroffen werden.

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Tag des Einbruchschutzes am 28. Oktober geben. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ klären die Fachberater der Polizeilichen Beratungsstellen verstärkt über den Einbruchschutz auf.
Zusätzlich dazu soll es in diesem Jahr am 10. und 11. November eine Einbruchsschutzmesse geben.
Im Showroom des Autohauses Schloz Wöllentstein in Chemnitz werden von Polizisten und Vertretern der Zentralstelle Prävention des Landeskriminalamtes Sachsen Tipps und Tricks für einen besseren Schutz gezeigt.
Die Einbruchsschutzmesse beginnt an den beiden Tagen jeweils um 10 Uhr und endet um 17 Uhr.
Der Eintritt ist dabei frei.