Eine Fähre als Brückentechnologie

Dresden - Das Ostragehege soll in den kommenden Jahren als Sportzentrum in Dresden ausgebaut werden. Sportbürgermeister Peter Lames hat das Vorhaben vergangene Woche vorgestellt. Das ruft die Forderung nach einer Brücke zwischen Pieschen und dem Areal zurück auf den Plan. 

In Übigau, Pieschen/Mickten und der Leipziger Vorstadt leben ca. 40.000 Dresdner in eigentlich fußläufiger Entfernung. Martin Schulte-Wissermann, fordert jetzt die Pläne einer Fährverbindung zügig umzusetzen, um die Trennung durch die Elbe zu überwinden.

Die Kosten einer Fuß-/Radbrücke belaufen sich auf ca. 12-15 Millionen Euro. Technisch hat der Bau der Brücke drei Probleme zu lösen: 1) Sie muss über der Elbe hoch genug sein, damit im Fall einer Flut ein Schiff noch unter ihr hindurch fahren kann. 2) Auf Pieschener Seite sind die Platzverhältnisse recht beengt. 3) die Elbwiesen am Ostragehege sind als Flora-Fauna-Habitat und Vogelschutzgebiet eingestuft.

© Sachsen Fernsehen