Eine Oase für Dresden-Pieschen

Der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert hat die neue Freifläche zwischen Großenhainer Straße, Liststraße und Harkortstraße freigegeben. 3.350 Quadratmeter Brache sind zu einer Stadtoase geworden.+++

„Ziel und Zweck dieser Gestaltung ist die Schaffung eines frei und kreativ nutzbaren Erlebnisraumes mit Kommunikationscharakter zwischen den Stadtteilen Äußere Neustadt, Leipziger Vorstadt, Trachenberge und Pieschen“ so Dirk Hilbert. Zentraler Platz der Anlage ist ein Plateau – eine gepflasterte Sitzterrasse. Wer hier sitzen möchte, geht einen Asphaltweg entlang oder nutzt die Stufen der Freitreppe ab Großenhainer Straße.

Historische Metallsäulen – ehemalige Bahnbrückenpendelstützen – akzentuieren die Eingänge und einen Unterstand mit Glasdach für zehn Fahrräder. Das Gelände war früher ein Obstgarten. Deshalb stehen vor Ort alte Nussbäume und Süßkirchen. Neu gepflanzt sind insgesamt über 2 000 Bäume, Sträucher, Stauden und Kletterpflanzen, darunter Hauspflaumen, Aroniabüsche, Birnenquitten, Brombeeren und Walderdbeeren.

Zum Verweilen laden zwei Bänke am Wegrand und zwei Liegesofas unter den alten Obstbäumen ein. Eine Stele informiert über Daten des Areals und die angrenzenden Straßen. Das Projekt kostete insgesamt 300 000 Euro. Gefunden haben die Landschaftsarchitekten des Teams um Michael Müßiggang während der Arbeiten an der Freifläche einen sechs Meter tiefen Brunnen. Es ist wieder hergestellt und mit einem neuen Sandsteindeckel versehen.  

Die Gestaltung für die „Stadtoase“ entwickelten die Landschaftsarchitekten Evelyn Nitzsche und Michael Müßiggang gemeinsam mit Ämtern der Geschäftsbereiche Stadtentwicklung und Wirtschaft.  Die „Stadtoase“ ist im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprojektes Nördliche Vorstadt Dresden (EFRE) im Stadtteil Pieschen entstanden.

Interviews im Video mit Ortsamtsleiter Gottfried Ecke und Landschaftsarchitekt Michael Müßiggang.

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