Einigung im Sanierungsstreit: Karli-Gastronomen streben Kompromiss an

Im Streit um die Sanierung der Karl Liebknecht Straße ist eine Einigung in Sicht. Statt wie bisher geplant soll die Leipziger Kneipenmeile „Karli“ zum Teil abschnittsweise saniert und nicht wie geplant für zwei Jahre komplett gesperrt werden. +++

Gegen die bisherigen Baupläne mit Komplettsperrung haben sich vor allem die Kneipenbesitzer und Anwohner der Karli gewehrt da sie erhebliche Einschränkungen und Umsatzeinbußen befürchteten.

Als Kompromiss werden die bisherigen Pläne nun wohl deutlich entschärft werden. So sollen die Bereiche mit der höchsten Kneipendichte zwischen Körner- und Shakespearestraße sowie der Petersteinweg 2015 nur für ein halbes Jahr komplett gesperrt werden. Dabei wird der Zeitraum von Februar bis August kommuniziert. Die Restliche Straße wird in wandernden Bauabschnitten wie geplant saniert.

Am Mittwochabend muss allerdings noch der Interessenbeirat der „Karli“ den Kompromissvorschlag absegnen. Dort sind neben den Anliegern auch die die Stadt, die LVB und die Stadtwerke als Bauherren vertreten.