Einjährige Ausstellungsreihe in Dresden

Im Dresdner Rathaus beginnt Heute eine neue Ausstellungsreihe mit dem Titel „Spiegelfeld Dresden“ +++

Im Dresdner Rathaus Dr.-Külz-Ring 19 beginnt Heute eine neue, einjährige Ausstellungsreihe mit dem Titel „Spiegelfeld Dresden“ – danach führt der Kunstkritiker und Autor Heinz Weißflog in die Ausstellung „Herz-Dresden“ ein. Diese erste Ausstellung der freien Künstlergruppe „Zwölf Nischen“ zeigt Arbeiten von sechs ihrer Mitglieder und ist der Vielfalt des künstlerischen Ausdruckes gewidmet, auch der Möglichkeit, durch Kunst ein Spiegelbild des eigenen Inneren zu präsentieren und so miteinander in Dialog zu treten. Dabei bleiben alle Gruppenmitglieder ihrer künstlerischen Sprache treu und vermitteln so den eigenen gefundenen Wert. Bei den in der Schau vertretenen Künstlerinnen und Künstlern ist Dresden der wichtige und tragende Bezugspunkt. Sie sind hier geboren und aufgewachsen oder haben die Stadt als prägenden Studienort kennen gelernt. So erweist sich Dresden als Zentrum kulturellen Lebens, in dem weit verzweigte und lang andauernde Bekanntschaften und Freundschaften wachsen und zur Begleitung werden.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Möglichkeit, Entfernungen zu überbrücken. Walter Battisti ist in Bozen (Südtirol) geboren und hat in Dresden, wo er lebt, Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) studiert. Jürgen Dreißig lebt seit seiner Kindheit in Dresden und betreibt in der Kamenzer Straße eine Galerie, wo weitere seiner Werke zu besichtigen sind. Tanja Lehmann kommt aus der Nähe von Köln und hat in Dresden Bildhauerei studiert, sie lebt jetzt wieder in ihrem Geburtsort. Lukas Mauermann ist in Dresden geboren und studiert in Halle an der Saale auf der Burg Giebichenstein Bildhauerei. Mirjam Moritz ist in Carlsfeld bei Halle geboren und studierte in Dresden, wo sie lebt, an der HfBK Malerei und Graphik. Sebastian Richter ist in Dresden geboren und studierte auf der Burg Giebichenstein in Halle Malerei und Grafik. Auch die Werke der Künstlerinnen und Künstler zeugen von dieser Vielfalt, bezogen auf die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Ausgestellt sind Malerei und Zeichnung. Die Malerei reicht von den figurativen Kompositionen mit surrealem Charakter, nahe dem Traum bei Walter Battisti, ins Albtraumhafte gesteigert bei Jürgen Dreißig bis hin zu den eigenwilligen Stillleben von Mirjam Moritz, die sehr subtil von sich erzählen.

Fast ganz aufgelöst wirkt das figurative Denken in den monochromen, großformatigen Bildern von Sebastian Richter, die durch ihre Präsenz eine sich behauptende meditative Umgebung erschaffen. Die Bildhauer sind durch sehr nahe ihrem bildhauerischem Schaffen verwurzelten Zeichnungen vertreten. Aus den Arbeiten von Tanja Lehmann spricht Traditionsbewusstsein mit einer ganz eigenen figurativen Sensibilität und aus den Werken von Lukas Mauermann Kraft und Mut zur Erneuerung. Die Ausstellung kann vom 13. Januar bis 1. April 2011 besucht werden. Geöffnet ist die Galerie 2. Stock montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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