Einsparungen Sozialdezernat – Teil 3

Chemnitz ist im Umbruch – Von Bund und Land gibt es in Zukunft weniger Geld und die Schuldenlast wird immer schwerer.

Um dennoch bis 2015 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, müssen die Chemnitzer ihren Gürtel enger schnallen.
 
In Chemnitz gibt es im Moment 142 Kindertagesstätten, davon befinden sich 77 in kommunaler Trägerschaft. Bei diesen sollen nach Plänen des Dezernats 5 nun gespart werden. Dabei war erst im Januar der KiTa-Beitrag um 19 % abgehoben worden.

Eine Reduzierung der Betreuungszeiten hatte der Stadtrat jedoch bei der Abstimmung über den Haushalt abgelehnt. Nun muss er erneut über die Kürzung der Betreuungszeit entscheiden. 

Heidemarie Lüth (DIE LINKE) Sozialbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Ab 2012 ist außerdem ein Abbau der kommunal betriebenen Küchen in den Kindertagesstätten vorgesehen. Zusammen mit dem Wegfall von Subventionen für die KiTa-Verpflegung sollen so rund 1,2 Millionen Euro eingespart werden. Das Essen für die Kindertagesstätten  soll dann in Zukunft von Cateringfirmen kommen.

Heidemarie Lüth (DIE LINKE) Sozialbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Das Konsolidierungskonzept sieht auch eine Übertragung von einzelnen KiTas an freie Träger vor. Dabei wird das Personal nicht übernommen, die kommunalen Betreuerinnen und Betreuer werden innerhalb der städtischen Einrichtungen versetzt.  

Heidemarie Lüth (DIE LINKE) Sozialbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Schlechte Nachrichten gibt es für das „Haus der Familie“ an der Parkstraße. Das soll ab 2014 geschlossen werden. Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle erfreut sich gerade wegen seiner Eltern-Kindkurse und Elterntreffs großer Beliebtheit.

Heidemarie Lüth (DIE LINKE) Sozialbürgermeisterin Stadt Chemnitz
 
Nach Schließung des „Hauses der Familie“ soll das Gebäude verkauft werden. Ein Abbau von Stellen droht auch der Gesundheitshilfe der Stadt. Mehr dazu am Freitag ab 18 Uhr stündlich in der Drehscheibe Chemnitz.

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