Einsturzgefährdete Häuser in Chemnitz

Die Vorbeugemaßnahmen für ruinöse Häuser in Chemnitz kommen nur schleppend voran.

Das geht aus einer Informationsvorlage an den Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt hervor. In der jüngsten Vergangenheit gerieten in Chemnitz immer wieder einsturzgefährdete Häuser in den Fokus der Öffentlichkeit.

Aus Gründen der Sicherheit mussten deshalb oftmals Sperrungen von Fußwegen und an Straßen vorgenommen werden.

Häufig kümmerten sich die Eigentümer zu spät oder gar nicht um die maroden Gebäude.

In einigen Fällen musste die Stadt die Häuser auf eigene Kosten abreißen.

Um dies zu verhindern hat sich im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern aus verschiedenen Amtsbereichen des Bau- und des Finanzdezernates, gebildet.

Ziel ist es, bei Gebäuden im desolaten Zustand möglichst schnell einzugreifen.

Dabei wird eine Entscheidung getroffen, ob das jeweilige Haus abgerissen oder aus städtebaulichen Gründen erhalten werden soll.

Die Arbeitsgruppe hat bisher etwas mehr als 200 Häuser unter anderem im Bereich Schloßchemnitz, Kaßberg, Sonnenberg, Brühl, Limbacher und Zwickauer Straße in ihre Beobachtungen einbezogen.

Bis jetzt gab es 96 Kontaktaufnahmen mit den jeweiligen Hauseigentümern.

Nur in einem Drittel der Fälle haben sich die Eigentümer zu ihren Objekten geäußert.

Sie werden nun zu Entwicklungs- und Fördermaßnahmen informiert und sollen damit zum Handeln animiert werden.

Darunter fällt auch ein Verkauf an mögliche Interessenten.

Bislang geht nur von rund 20 beobachteten Häusern keine Gefahr mehr aus, da diese entweder saniert, abgerissen oder gesichert wurden.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar