Einzigartige archäologische Funde in Dippoldiswalde

In Dippoldiswalde wurden europaweit einzigartige Haspelteile aus der Zeit um das 14. Jahrhundert geborgen. Die Funde geben einen Einblick in das Leben und Arbeiten der Bergleute im Mittelalter. +++

Seit einigen Jahren steht Dippoldiswalde im Mittelpunkt des Interesses von Archäologen. Bei Grabungen wurden Teile mehrerer Haspeln aus Zeiten des Hochmittelalterlichen Bergbaus geborgen. Diese Funde sind einmalig in Europa.

Nach Abriss eines Gebäudes, erhofften sich die Wissenschaftler weitere Spuren unter dem Fundament – auf einer Fläche von 500 m²- zu entdecken.            

Interview Christiane Hemker, Projektleiterin ArchaeoMontan    

Diese Funde ermöglichen nun komplexe Zusammenhänge vom Leben und Arbeiten der Bergleute im Mittelalter zu verstehen.       

Interview Regina Smolnik, Landesarchäologin

Aber auch viele kleine Details sind für die Archäologen eine Seltenheit. Der örtliche Grabungsleiter Matthias Schubert und seine Mitarbeiter arbeiteten in einer Schicht aus dem 14. Jahrhundert.

Interview Matthias Schubert, Grabungsleiter

Aber alle, die jetzt hoffen, dass an dieser Stelle die Siedlung auch zukünftig sichtbar bleibt, werden leider enttäuscht.          

Interview Ralf Kerndt, Oberbürgermeister Dippoldiswalde

Aber dennoch sollen die Funde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.           

Interview Christiane Hemker, Projektleiterin ArchaeoMontan

Diese Ausstellung wird voraussichtlich nächstes Jahr am 9. Oktober in Dippoldiswalde eröffnet.