Einzigartige Bauhaus-Fenster fürs GRASSI

Das GRASSI Museum geht einen weiteren Schritt Richtung Wiederauferstehung des prächtigen Baus. Wie das passieren soll und was geplant ist, verraten wir Ihnen hier:

Der Frühling vor dem Leipziger GRASSI Museum steht in diesen Tagen für Erneuerung. Denn die im zweiten Weltkrieg zerstörten prägnanten Farbglasfenster des Bauhauskünstlers Josef Albers werden jetzt mit Hilfe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung rekonstruiert.

Interview: Eva Maria Hoyer, Direktorin GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Weil die Fenster im Krieg komplett zerstört wurden, ist es eine kniffelige Angelegenheit, sie nachzubauen. Leicht und lebendig wirken sie. Das wird durch eine künstlerische Raffinesse erreicht, erklärt Projektbetreuerin Professor Christine Triebsch. Die Professorin für Malerei und Glas an der Burg Giebichenstein weiß, dass Josef Albers so genanntes Überfanglas verwendet hat. So existieren – hauchdünn übereinandergelagert – mehrere Glasschichten

Interview: Christine Triebsch, künstlerische Projektbetreuerin

Wenn die Josef-Albers-Fenster Endes des Jahres hier ihren Platz finden, werden sie unweigerlich zum Friedenssymbol. Denn der Tag der Einweihung, der 4. Dezember, ist zugleich der Jahrestag der Zerstörung.