Eishalle gesprengt

Die alte Eissporthalle im Ostragehege ist heute Nachmittag gesprengt worden. Mit dem Abriss des 30 Jahre alten Baus, endet ein Stück Eisssportgeschichte.

Kurz nach um drei gab es einen kräftigen Knall und die alte Eissporthalle fiel in sich zusammen. Und das in nur Bruchteilen von Sekunden. Das durch die Flut 2002 stark beschädigte Gebäude wurde dem Erdboden gleichgemacht. Nötig dafür waren 25 Kilogramm Sprengstoff. Der wurde verteilt auf 54 Säulen. Sprengstoffmeister Manfred Küchler ist seit der Wende im Abbruchgeschäft. Mit dem heutigen Ergebnis ist er sehr zufrieden.

Im Radius von circa 200 Metern wurde eine Sicherheitszone und sieben Kontrollpunkte eingerichtet. Dahin mussten sich alles begeben, was der Sprengung beiwohnen wollte. Es gab sogar einen Bier- und Bratwurststand. So eine Sprengung ist immer etwas Aufregendes. Der Sprengstoff, in dem Fall Nitropenta, punktuell platziert werden. 

Jetzt kommen Bagger und Stahlscheren, um den Schutt wegzuräumen. Das soll bis Ende März fertig sein. Dann soll laut Aussage der Stadt, erstmal eine Wiese hin.