Eislöwen empfangen den ESV Kaufbeuren

Am Freitag findet das erste Punktspiel nach der Länderspielpause statt. Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch kann mit Blick auf den Kader frohen Mutes in die Vorbereitung der Partie gehen. +++

„Zum Beginn der Woche waren alle Spieler im Training, dann hatte der ein oder andere mit Anzeichen eines grippalen Infektes zu kämpfen, aber mittlerweile sieht es wieder gut aus.“ Einzig Stürmer Florian Lüsch hat die Grippe richtig erwischt. Ob er am Freitag im Kader stehen wird, ist noch offen.

Für den Langzeitverletzten Feodor Boiarchinov kommt die Partie gegen den ESV Kaufbeuren am Freitag noch zu früh. „Feo steht bereits wieder mit der Mannschaft auf dem Eis, wir planen allerdings erst mit einem Einsatz am Sonntag“, sagt Trainer Popiesch, der wieder mit dem zuletzt verletzten Petr Macholda und Förderlizenzspieler Thomas Supis von den Eisbären Berlin rechnen kann.

Vor Gegner Kaufbeuren warnt Popiesch derweil: „Die Spiele gegen Kaufbeuren waren in der Vergangenheit meistens sehr eng. Auch in dieser Saison wird das Team unterschätzt. Die Mannschaft hat sich nach den Startschwierigkeiten mit der eigenen Halle gut entwickelt und spielt jetzt um die Play-Off-Plätze mit.“ Wie schon beim Auswärtsspiel des ESV am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen (2:3-Niederlage nach Penaltyschießen), erwartet Popiesch von der Mannschaft von Trainer Dieter Hegen einen zunächst auf Konter basierenden Auftritt, der das Team mit einer 2:0-Führung auch beim SC Riessersee in eine gute Ausgangsposition gebracht hatte.

„Im Sturm ist Kaufbeuren sehr gut besetzt. Die beiden finnischen Stürmer Markku Tähtinen und Sami Ryhänen machen ihre Sache gut. Torhüter Stefan Vajs hält die Mannschaften immer gut im Spiel“, sagt Popiesch und fügt hinzu: „Wir wollen versuchen einfach zu arbeiten, mit hohem Tempo die neutrale Zone überbrücken und viele Scheiben auf das Tor bringen.“

Eislöwen-Verteidiger Thomas Ziolkowski, der die Pause gemeinsam mit seinem Bruder Christoph für einen Trip zu seinen Eltern und Besuche in der Sauna genutzt hat, freut sich auf den anstehenden Punktspiel-Marathon: „Ob wir nun zwei oder drei Mal in der Woche spielen, ist mir eigentlich egal. Ich habe Spaß daran, fühle mich super und fit. Jetzt müssen wir zeigen, was wir drauf haben.“

Das Spiel gegen den ESV Kaufbeuren beginnt am Freitag um 20 Uhr. Die Kassen öffnen 18 Uhr, die Arenatüren 18.30 Uhr.

Quelle: Dresdner Eislöwen