Eislöwen empfangen Steelers

Am Freitag geht es für die Dresdner Eislöwen in der EnergieVerbund Arena gegen eines der Top-Teams der Liga. Die Bietigheim Steelers belegen derzeit den fünften Tabellenplatz. Spielbeginn ist 20 Uhr. +++

Von den bisher neun siegreichen Partien konnten die Steelers alle in den ersten 60 Minuten entscheiden. Gingen die Spiele über die reguläre Zeit hinaus, behielt stets der Gegner die Oberhand. Die Ellentaler sind mit 60 geschossenen Toren offensiv die zweitstärkste Mannschaft der 2. Bundesliga. Dabei können sie auch auf das zweitstärkste Powerplay verweisen. Nahezu jede vierte Situation konnten die Steelers in den bisherigen Partien erfolgreich abschließen. Als besonders gefährlich erweisen sich hier Kapitän Marcel Rodman, Robin Just sowie PJ Fenton. Auch das Transferkarussell dreht sich in Bietigheim: NHL-Import TJ Galiardi verabschiedete sich früher als geplant nach Übersee zurück, um eine Knieverletzung auszukurieren.

Mit Joshua Bailey wurde nur kurze Zeit später Ersatz präsentiert: Bailey kommt von den New York Islanders. 2008 wurde er dort in der ersten Runde als Nummer neun gedraftet. In den bisherigen drei Partien stellte er seine Torgefährlichkeit bereits mit einem Tor und vier Vorlagen unter Beweis. Auch defensiv stehen die Steelers mit nur 48 Gegentreffern statistisch gesehen in der oberen Tabellenhälfte. Ihr Unterzahlspiel ist allerdings mit 79,66 % deutlich anfälliger als das der Eislöwen (91,25 %). Mit Joey Vollmer steht jedoch ein Goalie im Tor der Bietigheimer, der mit einem Gegentordurchschnitt von 2,57 % zu den besten zehn Torhütern der Liga gehört. Das letzte Wochenende brachte Licht und Schatten für die Ellentaler.

Auf heimischem Eis unterlagen sie Tabellenschlusslicht SC Riessersee mit 4:5 nach Verlängerung und gaben dabei eine zweimalige Führung aus der Hand. Die Rehabilitation erfolgte zwei Tage später, als sie in Schwenningen mit 5:2 erfolgreich waren. Die bisher einzige Begegnung mit den Eislöwen in der diesjährigen Spielzeit gewannen die Steelers klar mit 3:0. Alle Tore erzielten sie in den ersten 20 Minuten und verteidigten diesen Spielstand clever bis zur Schlusssirene. „Bietigheim ist eine sehr starke und offensiv gefährliche Mannschaft“, analysiert Trainer Thomas Popiesch den Gegner im Pressegespräch vor dem Zweitliga-Wochenende. „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, scheibensicher zu spielen, Puckverluste und vor allen Dingen Strafzeiten zu vermeiden.“

Quelle: Betriebsgesellschaft ESCD Dresden mbH

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