Eislöwen patzen gegen Straubing

Anfang März beginnen die Playoffs und damit der Kampf um den Aufstieg. Noch vor wenigen Wochen waren die Dresdner Eislöwen Tabellenführer. Doch dem Aufsteiger scheint so langsam die Puste auszugehen.

Es gibt viel zu bereden bei den Eislöwen. Denn am gestrigen Abend kassierte das Kochta-Team bereits die dritte Heimpleite in Folge. Gegen die Straubing Tigers unterlagen die Dresdner mit 2:5. Eine Niederlage, die in das Eislöwen-Bild der letzten Wochen passt. Wiederholt konnten die Hausherren nicht in Bestbesetzung spielen. Torhüter Mastic ist angeschlagen, Kapitän Jan Schertz und Stürmer Andreas Henkel fehlten ebenso. Ein Lichtblick im Eislöwen-Lazarett war allerdings der Einsatz von Petr Sikora. Der Motor der Mannschaft spielte gegen Straubing erstmals nach dreiwöchiger Verletzungspause. Petr Sikora agierte mit angezogener Handbremse, die Dresdner Verteidigung mit jeder Menge Traumsand in den Augen. Straubing wurde regelrecht zum Toreschießen eingeladen. Individuelle Fehler machten es den Gästen leicht. Ein Beipiel von vielen dieser katastrophale Fehlpass von Sergej Stas. Wer in Unterzahl so leichtsinnig spielt, braucht sich über Gegentore nicht zu wundern. Die Abwehr ist Dresdens Achillesferse. Doch nicht das Können, vielmehr die Einstellung ist das Problem. Solch kapitale Querpässe im eigenen Drittel verbieten sich. Mannschaftliche Geschlossenheit zeichnete die Eislöwen bisher aus. Doch momentan überwiegt der Eindruck, dass sich einige Spieler für die Playoffs schonen. Noch vier Spieltage müssen bis zu den Playoffs absolviert werden. Dann steht fest, gegen wen die Eislöwen um den Aufstieg kämpfen. Gespielt wird im Viertelfinale der Modus Best of seven. Wer zuerst vier Spiele im direkten Duell gewinnt, ist eine Runde weiter. Am 10.März beginnt also alles bei Null. Spätestens dann, sollten die Eislöwen zu alter Stärke gefunden haben.

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