Eislöwen unterliegen dem SC Riessersee

Die Dresdner Eislöwen haben vor 2260 Zuschauern denkbar knapp mit 0:1 verloren. Trotz großen Kampfes gelang es nicht, zahlreiche Chancen zu verwerten und SCR-Goalie Markus Keller zu überwinden. +++

Das Spiel begann zunächst mit einem vorsichtigen Abtasten beider Mannschaften. Dann aber kamen die Eislöwen mehrfach zu guten Chancen. Andre Huebscher vergab aber ebenso wie Martin Heider, Andre Mücke und Sami Kaartinen. Ein Unterzahlspiel ab der 5. Minute wurde unbeschadet überstanden. Die Dresdner zeigten sich auch mit einem Mann weniger als Herr der Lage und setzten in einigen Kontern Akzente.
 
Ein eigenes Powerplay verstrich ohne Erfolg, obwohl Markus Keller im Tor der Gäste aus den verschiedensten Positionen geprüft wurde. Der Goalie konnte jedoch alle Versuche abwehren. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Eislöwen gute Chancen, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Martin Pfohmann (16.) erspitzelte sich die frei liegende Scheibe und erzielte aus spitzem Winkel den Führungstreffer. Im Mittelabschnitt drängten die Hausherren auf den Ausgleich und setzten mit schnellen Spielzügen die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen unter Druck.

Die Werdenfelser kamen in den ersten Minuten selten aus ihrem Drittel, aber auch alle Bemühungen der Dresdner konnten vereitelt werden. Der SCR gestaltete sein Spiel zunehmend aus einer kompakten Defensive heraus und Markus Keller unterstrich seine Position als sicherer Rückhalt. In den ersten Minuten des letzten Drittels waren die Werdenfelser dem zweiten Tor nahe, Kellen Briggs erwies sich mehrmals als Retter in der Not. Die Eislöwen gaben sich jedoch nicht auf und versuchten über Kampf, dem Spiel die Wende zu geben. Allerdings ließen sie trotz großem Bestreben den direkten Zug zum Tor vermissen und bissen sich zudem an dem wie eine Mauer stehenden Abwehrriegel des SC Riessersee die Zähne aus. In der Schlussminute setzte Trainer Thomas Popiesch alles auf eine Karte und nahm in einem Powerplay auch noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Aber auch beim Spiel 6 gegen 4 wollte der Puck nicht über die Linie.

„Wir hätten in den ersten zehn Minuten das Tor machen müssen“, fasste Trainer Thomas Popiesch die Partie zusammen. „Wenn der SCR vorn liegt stehen sie noch kompakter, werfen sich noch mehr in die Schüsse und die Zweikämpfe in der defensiven Zone haben sie auch nicht unbedingt verloren. Dann wird es schwer, die Chancen raus zu spielen. Da hat mir dann am Ende die letzte Geradlinigkeit zum Tor gefehlt.“

Quelle: Dresdner Eislöwen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!