Eislöwen unterliegen in Ravensburg

Die Dresdner Eislöwen haben die Partie gegen die Ravensburg Towerstars mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) verloren.+++

Das Popiesch-Team zeigte trotz der Niederlage eine starke defensive Leistung und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Die Räume eng machen und gut vor dem Tor stehen – das hatte Trainer Thomas Popiesch vor der Partie gefordert. Diese Vorgabe setzten die Dresdner im ersten Drittel direkt um. Die Eislöwen störten früh den Spielaufbau der Hausherren, standen konzentriert und konnten dank guter defensiver Arbeit vor dem Tor die meisten Schussversuche der Towerstars abwehren.

Durch schnelle Konter kamen die Gäste auch durch Sami Kaartinen, Carsten Gosdeck und Jari Pietsch zu guten Möglichkeiten, zählbarer Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. Auch ein doppeltes Überzahlspiel über 55 Sekunden wurde nicht genutzt. In den letzten Minuten des ersten Abschnitts agierten die Ravensburger zunehmend nervöser, Tore sollten bis zur Pause jedoch keine mehr fallen. Im zweiten Drittel machte der Gastgeber mehr Druck und konnte sich verstärkt im Dresdner Drittel festsetzen. Die Gäste blieben allerdings durch Konter gefährlich und hatten wiederum durch Sami Kaartinen und Carsten Gosdeck die Chance auf einen Treffer.

Ravensburg gab ebenfalls weiter Vollgas und Konstantin Schmidt (34.) schoss die Scheibe durch die Schoner von Louis-Vincent Albrecht zur Führung ins Tor. Die Eislöwen verloren daraufhin kurz ihre Linie, fingen sich allerdings schnell wieder und gaben zum psychologisch besten Zeitpunkt die Antwort: Hugo Boisvert (39.) konnte einen Abpraller direkt annehmen und aus Nahdistanz unter die Latte hämmern. Im letzten Drittel schenkten sich beide Teams nichts. Die Towerstars spielten energisch nach vorn und drängten auf die Entscheidung.

Die Eislöwen konnten sich jedoch immer wieder befreien, aber im Konter die Defensive der Hausherren ebenfalls nicht überwinden. In der 56. Minute eroberte Frederic Cabana den Puck im Drittel der Eislöwen und ließ dem Dresdner Goalie Albrecht keine Chance. Die Elbstädter gaben sich zwar nicht auf, aber der Torerfolg stellte sich trotz größter Bemühungen nicht ein. Christopher Oravec (60.) nutzte 21 Sekunden vor der Schlusssirene den Umstand, dass die Eislöwen zwei Minuten vor dem Spielende zugunsten eines sechsten Feldspielers auf ihren Torhüter verzichteten und traf zum 3:1-Endstand ins leere Tor.

„Wir finden in den letzten drei Spielen keinen Weg, um enge Spiele für uns zu entscheiden“, schätzte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch ein. „Die Mannschaft war vielleicht zu Beginn durch die personellen Umstellungen verunsichert, hat aber bis zum Ende gefightet. Von diesem Punkt her kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Spielerisch lief aber nicht alles zusammen, daran müssen wir arbeiten“, so Popiesch.

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